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Somalia

Schulbildung fördern

Katastrophenvorsorge
Letzte Aktualisierung: 08.04.2024
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Dürre, Heuschreckeninvasion, Corona-Pandemie: Somalia ist seit 2020 mit vielen Krisen konfrontiert. Klimabedingte Vertreibungen und der Verlust von Lebensgrundlagen sind die Folgen. Laut der UN gehen landesweit zwei Drittel der Kinder im schulpflichtigen Alter nicht zur Schule. Gemeinsam mit unseren lokalen Partnern setzen wir unter anderem Not-Klassenräume in Vertriebenencamps instand und statten die Räume aus.

Besonders große Not herrscht im Bundesstaat Galmudug mit rund 200.000 Binnenvertriebenen. Der Ausbruch von COVID-19 und die damit verbundenen Schulschließungen verschlimmerten die ohnehin schlechte Situation erheblich. Im Vergleich zu anderen Kindern der Gastgemeinde hatten die vertriebenen Kindern keinerlei Mittel und Möglichkeiten, alternative Lernmöglichkeiten wie Fernunterricht oder Radio wahrzunehmen. Ziel des Projekts ist es, 1.200 Mädchen und Jungen den Zugang zu Bildung in einem geschützten und sicheren Lernumfeld zu ermöglichen.

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  • Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation „Centre for Peace and Democracy“ ermöglichen wir vertriebenen Kindern und Jugendlichen einen regelmäßigen Schulbesuch. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Zugang zu Bildung für Mädchen, da es für sie aufgrund tradierter Geschlechternormen besonders schwer ist, eine Schule zu besuchen.
  • Es werden zehn Schulen mit insgesamt 25 Klassenzimmern gebaut, sodass 1.200 Mädchen und Jungen zwischen sieben und 13 Jahren dort lernen können. Zudem werden geschlechtergetrennte Latrinen gebaut. 180 Mädchen im Teenageralter bekommen Gutscheine für sogenannte Dignity-Kits, in denen Artikel für die Monatshygiene enthalten sind.

  • Familien bekommen Gutscheine für Nahrungsmittel, Schulbedarf wie Bücher, Hefte und Stifte sowie für die Schulgebühren. 70 Schulmitarbeiter erhalten Trainings zu Hygiene, Kinderrechten und Kinderschutz und sorgen für einen sicheren Schulalltag.

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Nachrichten aus dem Projekt

Die 13-jährige Rayan und ihre Familie haben in ihrem Leben viele schlimme Erfahrungen gemacht. Sie mussten mehrfach aus ihrem Zuhause fliehen und jeden Tag erneut darauf hoffen, dass es genug zu Essen gibt. Zugang zu Bildung hatten Rayan und ihre Geschwister nie. Dank des Projekts unserer Partnerorganisation hat sich das nun geändert.mehr...

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 12.09.2023

„Ich konnte mir nicht vorstellen, jemals zur Schule zu gehen“

Die 13-jährige Rayan und ihre Familie haben in ihrem Leben viele schlimme Erfahrungen gemacht. Sie mussten mehrfach aus ihrem Zuhause fliehen und jeden Tag erneut darauf hoffen, dass es genug zu Essen gibt. Zugang zu Bildung hatten Rayan und ihre Geschwister nie. Dank des Projekts unserer Partnerorganisation hat sich das nun geändert.

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Vom 04.04.2023
CPD

Bildung in Not: „Ich war kurz davor, die Schule abzubrechen“

Mudasir Ahmed Abdikadir besucht die 11. Klasse der Mustaqbal Sekundarschule in Gurmad. Der 18-Jährige gehört zu den 1200 vertriebenen Kindern und Jugendlichen, die vom Projekt im Bezirk Galkayo profitieren. Mudasir und seine Familie kamen 2008 in das Flüchtlingslager Gurmad. „Wir haben unsere Siedlung verlassen, nachdem wir wegen der Dürre und des Konflikts unser Vieh verloren hatten, und sind in diesem Lager gelandet,“, berichtet der Teenager.

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Carsten Obergfell

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