Philippinen

Soforthilfe nach Taifun Haiyan

Nothilfe
Letzte Aktualisierung:
 12.07.2019
Überschwemmtes Dorf auf Philippinen

Taifun Haiyan traf die Philippinen am 7. November 2013 mit Windgeschwindigkeiten von 300 bis 380 Stundenkilometern. Es starben mehr als 10.000 Menschen und über vier Millionen wurden obdachlos. Wir haben Nothilfe geleistet und anschließend beim Wiederaufbau geholfen.

Die Philippinen werden häufig von Naturkatastrophen heimgesucht. Dazu zählen mehrere Taifune pro Jahr, Erdrutsche nach extremen Regenfällen und Erdbeben. Gesellschaft und Politik haben die Notwendigkeit erkannt, sich besser auf diese Katastrophen vorzubereiten, um die Schäden so gering wie möglich zu halten. Katastrophenvorsorge ist inzwischen in strategischen Plänen und im Gesetz verankert und wird finanziell gefördert, aber noch nicht ausreichend.

Deshalb brauchen besonders die Gemeinden und die ärmsten Menschen Unterstützung, um vorsorgen zu können. Wer von weniger als zwei Euro am Tag lebt, kann die wirtschaftlichen, gesundheitlichen und sozialen Auswirkungen der Katastrophen nicht aus eigener Kraft bewältigen.

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  • Wir haben in rund 100 betroffenen Gemeinden Nahrungsmittelpakete, Decken, Matratzen, Schlafmatten, Wassercontainer und Hygiene-Pakete verteilt.
  • Gut 7.000 Familien erhielten Saatgut und Geräte für den Gemüse-Anbau.
  • Fischern gaben wir Material für die Reparatur ihrer vom Sturm beschädigten Boote.
  • Wir haben medizinische Hilfe angeboten und verloren gegangene Schuluniformen ersetzt, damit die Kinder wieder am Unterricht teilnehmen konnten.
  • Im Zuge des Wiederaufbaus haben wir sturmsichere Häuser gebaut, Schulen repariert, Latrinen instand gesetzt und Anlagen zur Gewinnung von Regenwasser installiert.
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Nachrichten aus dem Projekt
Nach Haiyan: Wir sind weiter aktiv  Vom 08.11.2015 Artikel

Seit November 2013 haben wir gemeinsam mit ACT Alliance zahlreiche Projekte finanziell auf den Philippinen unterstützt. Darüber hinaus haben wir mehr als 85.000 Menschen mit Nahrungsmitteln, Hygiene-Artikeln und anderen wichtigen Gütern versorgt. Mehr als 3.700 Personen haben von unseren Einkommen schaffenden Maßnahmen profitiert, über 1.500 Menschen konnten wir psychosozial unterstützen und mehr als 1.500 Menschen haben ein neues Zuhause bekommen.

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 08.11.2015
Jens Grossmann / Diakonie Katastrophenhilfe

Nach Haiyan: Wir sind weiter aktiv

Seit November 2013 haben wir gemeinsam mit ACT Alliance zahlreiche Projekte finanziell auf den Philippinen unterstützt. Darüber hinaus haben wir mehr als 85.000 Menschen mit Nahrungsmitteln, Hygiene-Artikeln und anderen wichtigen Gütern versorgt. Mehr als 3.700 Personen haben von unseren Einkommen schaffenden Maßnahmen profitiert, über 1.500 Menschen konnten wir psychosozial unterstützen und mehr als 1.500 Menschen haben ein neues Zuhause bekommen.

Vom 17.06.2015
Hilfen der Diakonie Katastrophenhilfe für die Opfer durch den Taifun Hayan, der im November 2013 ganze Landstriche zerstörte.Partnerorganisation: CDRCJens Grossmann / Diakonie Katastrophenhilfe

Mehr als 300 Häuser gebaut

Bereits im Frühjahr 2014 haben wir mit Wiederaufbauprojekten begonnen. Inzwischen konnten wir auf der Insel Leyte mehr als 300 Wohnhäuser bauen. Im Vorfeld haben wir gemeinsam mit unserem Partner Citizens’ Desaster Response Center (CDRC) und Vertretern der lokalen Gemeinden ein Hauskonzept entwickelt, das genau auf die Bedürfnisse der Bewohner zugeschnitten ist und ein Höchstmaß an Sicherheit gegenüber Stürmen und Erdbeben gewährleistet. Darüber hinaus haben wir Schulen instand gesetzt und ausgestattet, Latrinen gebaut und Systeme zum Gewinnen von Regenwasser installiert.

  • 17.06.2015
    Hilfen der Diakonie Katastrophenhilfe für die Opfer durch den Taifun Hayan, der im November 2013 ganze Landstriche zerstörte.Partnerorganisation: CDRCJens Grossmann / Diakonie Katastrophenhilfe

    Die letzten Projekte im Zusammenhang mit Taifun Haiyan laufen auf den Philippinen bis Sommer 2017. Bedingt durch die zahlreichen Stürme, die den Inselstaat jedes Jahr treffen, haben wir für CDRC einen Nothilfe-Fonds eingerichtet, damit unsere Partnerorganisation auch bei kleineren oder mittleren Katastrophen künftig sofort Hilfe leisten kann.

  • 09.11.2014
    Kerzen bei GedenkfeierJens Grossmann / Diakonie Katastrophenhilfe

    Heute steht die Region im Zeichen des Gedenkens der Opfer von Taifun Haiyan. Laut offiziellen Angaben sind mehr als 6.000 Menschen gestorben, rund 2.000 werden noch vermisst.

  • 05.11.2014
    Sturmsicheres HausJens Grossmann / Diakonie Katastrophenhilfe

    In dem philippinischen Dorf Ugiao sind am Freitag die ersten zehn sturmfesten Häuser in einer feierlichen Zeremonie an die Familien übergeben worden. 200 Häuser sollen in dem Ort entstehen, ein Jahr nach dem Taifun Haiyan. Von den im Ort vorhandenen Häusern wurden dreiviertel schwer beschädigt oder zerstört. Die Einwohner bauten daraufhin notdürftige Hütten für den Übergang, einige reparierten ihre Häuser aus eigenen Mitteln.

  • 04.11.2014
    Frau in TrümmerfeldJens Grossmann / Diakonie Katastrophenhilfe

    Das evangelische Hilfswerk erreicht mit seinen lokalen Partnerorganisationen mehr als eine halbe Million Menschen. Wir haben bislang Nahrungsmittel, Trinkwasser, Hygiene-Artikel, Planen und Decken verteilt. Um den Familien schnell wieder zu eigenem Einkommen zu verhelfen, erhielten rund 8.000 Haushalte Gemüsesaatgut und 550 Fischer Netze und Boote.

  • 08.05.2014
    Aufbau einer WellblechhüttePaul Jeffrey / Diakonie Katastrophenhilfe

    Ein halbes Jahr ist es her, dass Taifun Haiyan Teile der Philippinen verwüstet hat. Vor allem auf den Inseln Leyte und Samar leisten wir seit sechs Monaten Nothilfe und Wiederaufbauhilfe.

  • 21.11.2013

    Rund zwei Wochen ist es her, dass der Taifun Haiyan auf seinem Weg über die Philippinen bis nach Vietnam eine Schneise der Verwüstung hinterließ. Tausende Tote sind zu beklagen, Millionen obdachloser Menschen warten auf Hilfe. Diese Hilfe kommt als Sofortspende, unter anderem auch von der Bausparkasse Schwäbisch Hall in Höhe von 100.000 Euro.

  • 16.11.2013
    Kinder vor zerstörtem HausJens Grossmann / Diakonie Katastrophenhilfe

    Wolfgang Rosenbaum arbeitet als freier Journalist für die Diakonie Katastrophenhilfe und war während der Katastrophe auf den Philippinen. Ein Augenzeugenbericht.

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  • 13.11.2013
    Zerstörte StraßeDiakonie Katastrophenhilfe

    Nach Einschätzung von Experten handelte es sich bei Haiyan um den stärksten Taifun, der je auf den Philippinen tobte. Millionen Menschen verloren ihr Dach über dem Kopf.

  • 12.11.2013
    ZeltlagerJens Grossmann / Diakonie Katastrophenhilfe

    Mehr als 1,5 Millionen Häuser sind zerstört, Millionen Menschen obdachlos. Die Hilfsteams versorgen rund 300.000 Menschen mit Nahrungsmitteln, Planen, Decken und Hygiene-Material. Sie reparieren die Boote der Fischer und verteilen Saatgut an die Bauern, damit sie wieder für sich selbst sorgen können. Aktuell läuft der Wiederaufbau der ersten 300 Häuser.

  • 10.11.2013
    Nach dem schweren Taifun Haiyan wird die betroffene Bevölkerung erste Hilfssets verteilt. In den Nothilfesets sind Nahrungsmittelrationen mit je 10 Kilo Reis, Trockenfisch, Sardinen und Speiseöl. Die Helfer haben außerdem Hygieneartikel wie Seife, Zahnbürsten, Zahnpasta und Waschmittel sowie Decken und Schlafmatten und einige Meter Plastikplanen zum Schutz vor der Witterung und Wasserreinigungstabletten für die Betroffenen eingepacktPartnerorganisation CDRSJens Grossmann / Diakonie Katastrophenhilfe

    Einen Tag lang tobte der Taifun Haiyan mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 380 Stundenkilometern und meterhohen Flutwellen über die Philippinen. Zurück bleibt eine Schneise der Verwüstung. Das Ausmaß der Schäden ist bislang nicht absehbar. Mit unserem Netzwerk lokaler Partner sind wir bereits zur Stelle.

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Elisabeth Grün

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+49 30 65211-4711service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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