Guatemala

Neuanfang nach Vulkanausbruch

Katastrophenvorsorge Nothilfe
Letzte Aktualisierung:
 24.05.2019
Zwei Frauen unterhalten sich vor Palmen in Guatemala.

Aufgrund seiner geographischen Lage ist das zentralamerikanische Land Guatemala besonders von Naturkatastrophen bedroht. Am 3. Juni 2018 brach der Vulkan Fuego aus und verwüstete die umliegenden Dörfer mit eine Wolke aus heißem Gas, giftiger Asche und Gesteinsbrocken.

ASECSA, unsere Partnerorganisation vor Ort, bot medizinische und psychosoziale Hilfe an. Direkt auf den Ausbruch des Vulkans folgten große Schlamm- und Schuttströme in Richtung Tal, welche das Leben von mehr als 1,7 Millionen Menschen bedrohten.

Die Bergungsarbeiten wurden zwei Wochen nach der Katastrophe eingestellt. Doch knapp 200 Menschen galten zu diesem Zeitpunkt noch immer als vermisst. Der Ausbruch des Fuego in Guatemala hat mindestens 110 Menschen das Leben gekostet und 186 Häuser komplett zerstört. Weitere 750 Gebäude wurden schwer beschädigt.

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  • Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation ASECSA haben wir Managementpläne für künftige Krisenfälle für jede Gemeinde Guatemalas ausgearbeitet.
  • In den Regionen Alta Verapaz, Baja Verapaz und Petén wurde mit 18 beteiligten Gemeinden ein interkommunales Frühwarnsystem eingerichtet. Es zeigt Fluchtwege auf und simuliert Notfälle.
  • Dank des Mikroprojektefonds für Lateinamerika konnten medizinische Hilfe und psychosoziale Betreuung für die Betroffenen rasch zur Verfügung gestellt werden.
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Nachrichten aus dem Projekt
Guatemala: Krisenmanagement wird konkretVom 24.07.2018 Interview

Auf den Katastrophenfall vorbereitet zu sein kann Leben retten: Aktuell nehmen viele Menschen in Guatemala an Schulungen zur Trinkwasseraufbereitung teil.

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Vom 24.07.2018

Guatemala: Krisenmanagement wird konkret

Auf den Katastrophenfall vorbereitet zu sein kann Leben retten: Aktuell nehmen viele Menschen in Guatemala an Schulungen zur Trinkwasseraufbereitung teil.

Vom 07.06.2018

Interview mit Carlos Huérfano

Carlos Huérfano, Koordinator für Projekte der Diakonie Katastrophenhilfe in Mittelamerika im Bereich Klimawandel, spricht über den verheerenden Vulkanausbruch in Guatemala.

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  • 06.06.2018

    Schnelles Handeln ist jetzt erforderlich! Die Menschen in den von Ascheregen und Vulkangestein getroffenen Regionen Guatemalas werden von unserer Partnerorganisation vor Ort versorgt.

  • 03.06.2018

    Infolge des Vulkansausbruchs auf Guatemala sind erste Spuren sichtbar.

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Elisabeth Grün

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4711service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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