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Ferkel als neue Existenzgrundlage

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Nach dem verheerenden Erdbeben in 2025 verlor eine Familie Haus und Existenz. Doch mit einer kleinen Starthilfe für eine Schweineaufzucht fand der Familienvater neuen Mut. Ein kleines Geschenk mit großer Wirkung, die ihm einen Neuanfang ermöglichte

Eine Frau hockt vor zwei Ferkeln

In einem Dorf der Region Naypyitaw nahe der Hauptstadt des Landes verlor eine Familie nach dem schweren Erdbeben 2025 ihre Lebensgrundlage. Ihr Haus war zerstört und das Geld reichte nicht, um es wieder aufzubauen. Kurz nach dem Beben verlor der Familienvater wegen gesundheitlicher Probleme auch noch seine Arbeit. Als Tagelöhner konnte er, gesundheitlich angeschlagen, keine Aufträge mehr annehmen. Die Familie war ganz auf das geringe Einkommen seiner Frau angewiesen, die bei der Kommune angestellt war.

Eine lokale Nichtregierungsorganisation, die Dorfbehörden reagierten mit Unterstützung der Diakonie Katastrophenhilfe. Sie stellen für vom Erdbeben besonders betroffenen Familien Starthilfen zur Verfügung für  kleine Investitionen zur Verfügung. Mit dieser Unterstützung fasste der Familienvater neuen Mut. Er kaufte Ferkel und begann eine kleine Schweineaufzucht.  Von der lokalen Nichtregierungsorganisation gefragt, wie es ihm ein Jahr nach dem Erbeben gehe, antwortet er: „Bevor das Ferkel kam, war ich oft still und fühlte mich einsam — aber jetzt hoffe ich, dass es helfen wird, die Ausgaben für meine Kinder zu decken“, sagte er mit einem Lächeln. Diese Zuversicht zeigt,  wie ein bescheidener Anfang und Hilfe zur Selbsthilfe, das Leben einer Familie nach einem Erdbeben wieder zum Positiven wenden kann.

 

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