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Zum Jahrestag des Erdbebens: Ein Montaseinkommen zum Überleben

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In einem Dorf in der Region Mandalay verlor eine fünfköpfige Familie durch das Erdbeben vor einem Jahr ihr Haus und Möglichkeiten, ihren Lebensunterhalt zu sichern. Dank einer einmaligen Bargeldhilfe konnten sie dringend benötigte Medikamente und Lebensmittel kaufen.

Eine fünfköpfige Familie steht vor ihrem Haus

In einem Dorf der Region Mandalay führte ein Ehepaar mit seinen vier Kindern ein bescheidenes Leben. Die Ehefrau wusch Kleidung gegen ein kleines Entgelt, ihr Mann fuhr mit einem Dreirad Taxi. Zusammen verdienten sie umgerechnet etwa 50 USD im Monat, was gerade so für sie und ihre drei Kinder reichte.

Mit dem Erdbeben änderte sich alles. Ihr Haus, das nur aus Bambus gebaut war, hielt dem Beben nicht stand. Die Ehefrau wurde während des Bebens schwer am Bein verletzt und musste ihre Arbeit als Wäscherin aufgeben. Auch ihr Ehemann konnte nicht weiterarbeiten, denn die Straßen waren durch Trümmer versperrt. Der Taxibetrieb musste eingestellt werden. Die Familie verlor durch das Erbeben nicht nur ihr Haus, aber auch die Möglichkeit den täglichen Lebensunterhalt zu verdienen. 

In dieser Situation erhielt die Familie durch eine lokale Organisation und die Diakonie Katastrophenhilfe eine einmalige Bargeldzahlung von einem Monatseinkommen. Mit dem Geld kauften sie Medikamente für die kranke Mutter und Lebensmittel. „Die Unterstützung kam genau dann, als wir sie am dringendsten brauchten“, sagte die Ehefrau und Mutter. „Sie half uns, Lebensmittel, medizinische Kosten und wichtige Haushaltsgegenstände zu bezahlen.“ Jetzt, ein Jahr später, hat sich die Familie erholt. Sie betonen, wie wichtig es war, sich in der Krise gesehen und unterstützt zu fühlen, um nicht die Zuversicht zu verlieren. 

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