Ecuador

Hilfe nach dem Beben

Nothilfe
Letzte Aktualisierung:
 03.06.2019
Helfer installiert Wasserfilter

Am 16. April 2016 hat ein Erdbeben der Stärke 7,8 auf der Richterskala große Teile von Ecuadors Küste schwer getroffen. Es war das schwerste Erdbeben seit 70 Jahre. Dabei sind rund 660 Menschen getötet und fast 28.000 Menschen teils schwer verletzt worden. Das Beben hat einen Großteil der Infrastruktur in weiten Teilen des Landes zerstört, die Strom- und Wasserversorgung ist zusammengebrochen, ebenso das Kommunikationsnetz. Wir konnten vor Ort in verschiedenen Bereichen Hilfe leisten.

Ecuador ist eines der ärmsten Länder Südamerikas. Gesundheitsversorgung und Infrastruktur sind generell unzureichend. Nach dem schweren Erdbeben haben hunderte von Nachbeben die Situation der Menschen weiter verschlechtert. Beschädigte Gebäude, Geröll und Erdlawinen machten viele Zugangswege unpassierbar. Besonders betroffen war die Küstenprovinz Manabí.

Um die Anfälligkeit der Bevölkerung gegenüber Naturkatastrophen zu verringern, haben wir in den vergangenen Jahren in Zusammenarbeit mit unseren Partnerorganisationen mehrere Katastrophenvorsorge-Projekte betreut. Ziel der Projekte war es unter anderem, Notfall- und Evakuierungspläne zu erarbeiten sowie in einigen Orten und Gemeinden Komitees zur Katastrophenvorsorge aufzubauen.

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  • Infolge des schweren Erdbebens in Ecuador im April 2016 konnten wir mit finanzieller Unterstützung durch das Auswärtige Amt, ACT Alliance, Christian Aid und Spenden sofort Hilfe leisten.
  • Wir haben Wasserfilter und Wassertanks für 1.600 Familien bereitgestellt, 2.500 Hygiene-­Kits verteilt und 62 Workshops im Abfallmanagement gehalten.
  • Zusammen mit unseren Partnerorganisationen konnten wir vor allem die Betroffenen in den Provinzen Esmeraldas und Manabí unterstützen.
Wir halten Sie auf dem Laufenden
Nachrichten aus dem Projekt
Spielende Kinder
Spiel und Weiterbildung in EcuadorVom 29.04.2016 Artikel

Wir führen aktuell zusammen mit unseren Partnern weiterhin Projekte durch, um die Folgen des Erdbebens in Ecuador zu lindern. So stärken wir beispielsweise Kinder und Jugendliche, indem wir mit ihnen in spielerischer Form Strategien des Selbstschutzes entwickeln und ihre Freizeit dementsprechend gestalten.mehr...

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 29.04.2016
Spielende Kinder

Spiel und Weiterbildung in Ecuador

Wir führen aktuell zusammen mit unseren Partnern weiterhin Projekte durch, um die Folgen des Erdbebens in Ecuador zu lindern. So stärken wir beispielsweise Kinder und Jugendliche, indem wir mit ihnen in spielerischer Form Strategien des Selbstschutzes entwickeln und ihre Freizeit dementsprechend gestalten.

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Vom 25.04.2016
Workshop mit Kindern

Mit Kunst und Tanz gegen Traumata

Eine wichtige Komponente der Projekte für die vom Erdbeben in Ecuador betroffenen Menschen stellt die psychosoziale Unterstützung in den Gemeinden dar.

  • 21.04.2016
    Zerstörtes Gebäude

    Daniela Simm ist unsere Kontinentalverantwortliche für Lateinamerika. Sie steht im engen Austausch mit den Helfern vor Ort. Im Interview erklärt sie, warum diese Nothilfe so wichtig ist.

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  • 20.04.2016
    Wassertanks

    Die Versorgung der Betroffenen des Erdbebens mit Trinkwasser steht für uns derzeit im Vordergrund. Wir konnten Wasserfilter an mehr als 1.300 Familien verteilen, die nun sicheres Trinkwasser haben.

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  • 19.04.2016
    Helfer baut Wasserfilter auf

    Nach dem Beben konnte unsere Nothilfe dank des weltweiten kirchlichen Netzwerks ACT Alliance sofort in der Provinz Esmeraldas anlaufen. Parallel dazu haben wir Hilfsmaßnahmen in der Provinz Manabí umgesetzt, mit Finanzierung durch das Auswärtige Amt.

  • 19.04.2016
    Zerstörte Gebäude

    Nach Angaben der Regierung sind mindestens 272 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 2.068 Menschen seien verletzt worden.

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  • 18.04.2016

    Schnelles Handeln ist wichtig! Nach dem schweren Erdbeben in Ecuador am Samstagabend (Ortszeit) ist unsere Soforthilfe zeitnah angelaufen. Während Bergungsmannschaften weiter nach Überlebenden suchen und Tote bergen, geht es bei unseren Partnern vor Ort um die geplante Verteilung von Hilfsgütern. 50.000 Euro Soforthilfe sind bereitgestellt. Das Geld ist unter anderem zur Versorgung der Erdbebenopfer mit Trinkwasser und Hygiene-Sets.

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Ihre Ansprechpartnerin für weitere Fragen

Bild von Elisabeth Grün

Elisabeth Grün

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4711service@diakonie-katastrophenhilfe.de