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Diakonie Katastrophenhilfe zieht Bilanz

Zitat: Mosambik ein Jahr nach Zyklon Idai

Vor einem Jahr (14.3.) ist Zyklon Idai in Mosambik auf Land getroffen. Kai M. Henning, Kontinentalleiter Afrika bei der Diakonie Katastrophenhilfe, zieht Bilanz:

„Mosambik kämpft immer noch mit den Folgen der Katastrophe. Sorgen bereiten uns im Moment vor allem die Regenfälle der vergangenen Monate. Wenn wieder große Teile der Ernte ausfallen, wird der Hunger im Land im Laufe des Jahres ein großes Problem. Wir reagieren mit unseren Partnern, indem wir weiter Saatgut und landwirtschaftliche Geräte verteilen.

Als ich vor einem halben Jahr in Mosambik war, hat mich vor allem das große Engagement der vielen freiwilligen Helfer beeindruckt. Viele von ihnen waren selbst vom Zyklon betroffen und haben dennoch unzählige Menschen in ihren Gemeinden dabei unterstützt, die schwerste Not zu überstehen. Durch breite Hygiene-Kampagnen konnte auch ein noch größerer Cholera-Ausbruch verhindert werden.“

Hintergrund:
Am 14. März 2019 wurde Mosambik von Zyklon Idai getroffen. Tagelange Regenfälle und Windgeschwindigkeiten von bis zu 170 Stundenkilometern sorgten dafür, dass weite Teile des Landes über Wochen hinweg überflutet waren. Auch die Nachbarländer Malawi und Simbabwe waren betroffen. Insgesamt starben in der Region mehr als 1.000 Menschen.

Die Diakonie Katastrophenhilfe hat direkt nach dem Sturm ein umfangreiches Hilfsprogramm gestartet. In den ersten Tagen nach der Katastrophe ging es vorrangig darum, Hunger und die Ausbreitung schwerer Krankheiten zu verhindern. Die anschließenden Monate konnten dafür genutzt werden, die Menschen dabei zu unterstützen, sich wieder eine Lebensgrundlage aufzubauen – etwa indem Saatgut und Werkzeug verteilt wurde. Bislang konnte das evangelische Hilfswerk in der betroffenen Region mehr als 70.000 Menschen helfen.

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