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Evangelisches Hilfswerk unterstützt Flüchtlinge im Nachbarland Liberia

Elfenbeinküste: Immer mehr fliehen vor Gewalt

Die Gewalt in der Elfenbeinküste treibt immer mehr Menschen in die Flucht. Ihre Zahl ist auf eine Million gestiegen. Die Diakonie Katastrophenhilfe hatte schon bald nach Ausbruch der Kämpfe in dem westafrikanischen Land im Januar mit der Hilfe für Flüchtlinge in Liberia begonnen. Da immer mehr Menschen in dem Nachbarland Schutz suchen, stellt das evangelische Hilfswerk weitere 50.000 Euro für die Nothilfe bereit.

Die Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe in Liberia, die Community Union for Sustainable Development (CUSD), hat schon in den vergangenen Wochen 400 Familien im Nimba County an der Grenze zur Elfenbeinküste unterstützt. CUSD-Mitarbeiter betonen: Die Nahrungsmittel sind in der Region äußerst knapp. Sie reichen nicht zur Ernährung von Tausenden Flüchtlingen. Nach Angaben der Helfer werden jetzt dringend Saatgut und Werkzeuge zum Anbau von Reis benötigt, um die Ernährung der Flüchtlinge zu sichern.

Um die Situation der Schutzsuchenden zu verbessern, hatte das evangelische Hilfswerk schon Anfang des Jahres knapp 40.000 Euro bereitgestellt. Die Helfer am Ort verteilten Decken, Matten und Plastikplanen an 400 besonders bedürftige Flüchtlingsfamilien. Rund 700 Familien erhielten Lebensmittel.

Zehntausende sind mittlerweile vor den Kämpfen in der Elfenbeinküste nach Liberia geflohen. Diese Menschen sind nach Angaben der Helfer in den Orten dringend auf Hilfe angewiesen. Sie konnten nur das Nötigste mitnehmen. Aber auch die Familien vor Ort, die Flüchtlinge aufgenommen haben, brauchen Unterstützung.

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden unter dem Kennwort Westafrika.

Diakonie Katastrophenhilfe:
Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 oder online: www.diakonie-katastrophenhilfe.de

Caritas international:
Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00 oder www.caritas-international.de

Für Rückfragen:
Rainer Lang, 0711 2159-147 oder 0174 3135651

Ihr Pressekontakt

Bild von Tommy Ramm

Tommy Ramm

Pressesprecher Diakonie Katastrophenhilfe

+49 30 65211 1225tommy.ramm@diakonie-katastrophenhilfe.de