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Unser Ziel ist es, im Katastrophenfall schnell und unbürokratisch zu helfen. So wie im Oktober 2016, als Haiti schwer vom Wirbelsturm Matthew getroffen wurde.  Foto: Thomas Lohnes
Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 350km/h ist Irma der stärkste Hurrikan, der je gemessen wurde.  Foto: European Union
Die Mitarbeiter der Diakonie Katastrophenhilfe beraten über mögliche Hilfsmaßnahmen in einem Büro in Berlin.  Foto: Hermann Bredehorst
Haiti

Hurrikan Irma wütet über der Karibik

Am 8. September passierte Hurrikan „Irma”, der stärkste jemals gemessene Hurrikan über dem Atlantik, den Norden Haitis. Die Diakonie Katastrophenhilfe befürchtete schlimmste Schäden in dem bitterarmen Inselstaat. Doch Haiti hatte Glück. „Wir sind erleichtert, dass Irma Haiti nur gestreift hat”, sagt Martin Kessler, Leiter des Hilfswerks. „Zwar sind im Norden der Insel Ernten vernichtet und auch einige Häuser beschädigt worden, aber die große Katastrophe ist ausgeblieben”. 

Trotzdem wird die Diakonie Katastrophenhilfe mit ihren Partnern von der ACT Alliance prüfen, ob Hilfe gebraucht wird. Für kleinere Katastrophen gibt es den Soforthilfe-Fonds der ACT Alliance, in den die Diakonie Katastrophenhilfe jährlich einzahlt. „Haiti ist jedes Jahr im Herbst von Wirbelstürmen betroffen”, weiß Johanna Zöllner, Projektbearbeiterin der Diakonie Katastrophenhilfe für Haiti. „Bei kleineren Katastrophen können wir schnell  Mittel aus dem Soforthilfe-Fonds beantragen. Die Menschen, deren Anbauflächen und Ernten durch „Irma” zerstört wurden, brauchen jetzt Unterstützung.”

Verwüstung bereits durch Hurrikan Matthew

Erst im Oktober 2016 wurde Haiti von einem schweren Sturm der Katagorie vier heimgesucht. Matthew traf mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 225 km/h auf den Südwesten des Landes. Der Sturm führte zu sintflutartigen Überschwemmungen, Erdrutschen und allgemeiner Verwüstung. Mehr als zwei Millionen Menschen verloren ihre Häuser und ihre Lebensgrundlage. Felder und Ernten wurden vernichtet. Auch überlebenswichtige Infrastruktur, die die Wasser- und Sanitärversorgung gewährleistete, wurde zerstört oder stark beschädigt. Besonders schwer traf der Sturm die südliche Landzunge der Insel mit den Departments Sud und Grand Anse. Auch hier leistete die Diakonie Katastrophenhilfe Soforthilfe.

Katastrophenvorsorge treffen

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist seit vielen Jahren in der Soforthilfe, dem Wiederaufbau und der Katastrophenvorsorge und in Haiti aktiv. Durch die Vorsorge-Projekte können die üblichen Schäden durch Stürme, Überschwemmungen oder Erdrutsche reduziert werden. Durch die Einrichtung von Frühwarnsystemen, die Errichtung von Notunterkünften und die Durchführung von Katastrophenschulungen sind die Menschen besser auf den Ernstfall vorbereitet.

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