jetzt spendenspendenMenü öffnen

Iran‑Krieg treibt Preise hoch und die Menschen hungern

zurück

Der Krieg im Iran verschärft die Lage im Sudan dramatisch. Treibstoffpreise stiegen bis zu 80 %, Weizen kostet rund 70 % mehr. Rund 19 Millionen Menschen hungern. Die lokalen Hilfsorganisationen Emergency Response Rooms (ERRs) werden unterstützt von der Diakonie Katastrophenhilfe und verteilen Nahrungsmittel.

Säcke mit Zwiebeln werden vom LKW abgeladen

Drei Jahre nach Ausbruch des Bürgerkriegs im Sudan verschärft der Krieg im Iran und die Instabilität im Nahen Osten die Versorgungslage: Treibstoff und Nahrungsmittelpreise sind massiv gestiegen (Kraftstoff bis zu 80 %, Weizen rund 70 %), Liefer- und Logistikkosten für Hilfsgüter erhöhen sich, und das Land ist stark abhängig von Diesel und Dünger aus dem Persischen Golf. Deren Zufuhren sind durch Störungen in der Straße von Hormus bedroht. Rund 19 Millionen Menschen sind akut von Hunger bedroht, mehr als 11 Millionen wurden vertrieben; die Landwirtschaft leidet zusätzlich unter Treibstoff‑ und Düngermangel, was zukünftige Ernten gefährdet.

Um den Hunger zu bekämpfen, verteilen die lokalen Hilfsorganisationen Emergency Response Rooms (ERRs) Nahrungsmittel. Die Lebensmittelverteilungen erreichte bisher über 445.000 Menschen und wurden zu mehr als nur einem Mittel zum Überleben. Das Zubereiten von Mahlzeiten zu Hause bedeutet auch, nicht betteln zu müssen und die eigene Würde zu bewahren.

zurück