Im Rahmen eines Projekts wird dieser Ausstellungsraum zum Ort echter Begegnungen: Bunte Gemälde und Handarbeiten erzählen Geschichten – geschaffen von Kindern mit Down-Syndrom, die selbstbewusst im Mittelpunkt stehen und ihre eigenen Geschichten teilen.
In Adıyaman, wo die Folgen der Erdbeben im Februar 2023 noch immer spürbar sind, hat eine engagierte Gemeinschaft mit Unterstützung der Diakonie Katastrophenhilfe genau das möglich gemacht. Gemeinsam mit ehrenamtlichen Lehrkräften, Eltern und Unterstützenden schafft die Down-Syndrom Kindergruppe Räume für Teilhabe – getragen von der Überzeugung, dass sie ihre eigenen Lösungen am besten kennen. Ein lokales Empowerment-Programm knüpfte daran an: Mit Workshops von Ebru bis Schmuckdesign, Schulungen und einer abschließenden Ausstellung entstand mehr als nur ein Projekt. Bevor die Workshops begannen, erhielt die Gruppe zudem eine Schulung zum Schutz von Kindern.
Es wurde ein Ort für Kreativität, Entlastung und gemeinsames Wachsen. Nach fünf Monaten endete der Prozess mit einer Ausstellung, die die während des Projekts geleistete Arbeit sichtbar machte. Das Ergebnis wirkt weiter: Neue Initiativen sind bereits in Planung. Eine Gemeindemitglied und Mutter eines Kindes mit Down Syndrom fasste die fünf Monate so zusammen: „In diesen Aktivitäten fanden wir einen Weg, Stress abzubauen und gleichzeitig qualitativ Zeit mit unseren Kindern zu verbringen. Wenn es ihnen gut geht, geht es uns gut.“