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Perspektiven für geflüchtete Frauen

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In der Türkei leben rund 3,1 Millionen Geflüchtete oft unter prekären Verhältnissen. Einige erleben Gewalt. Die Diakonie Katastrophenhilfe und lokale Partnerorganisationen unterstützen 2.500 Betroffene, vor allem Frauen und Mädchen, mit rechtlicher, psychosozialer und medizinischer Hilfe.

Frauen sitzen an einem Tisch und füllen eine Liste aus

Die Türkei beherbergt etwa 3,1 Millionen Geflüchtete, die überwiegend aus Syrien, dem Irak, Afghanistan und der Ukraine stammen. Es sind Menschen, die aufgrund der Flucht und Notlage sozial besonders verwundbar sind. Das Erdbeben von 2023, sozioökonomischer Druck, wachsende Fremdenfeindlichkeit und fehlender politischer Wille, die Rechte von Migranten und Migrantinnen umzusetzen, haben in den vergangenen Jahren zu mehr Gewalt geführt, die in verschiedenen Formen auftritt. Von ihr sind besonders Frauen und Mädchen betroffen. Mädchen werden im Kindesalter verheiratet, viele Mädchen und Frauen erleben häusliche Gewalt und sexuelle Belästigung. Schlechte Infrastruktur wie mangelnde Beleuchtung in Notunterkünften und wirtschaftliche Abhängigkeit verschärfen die Risiken von Frauen und Mädchen. 

Frauen gewinnen Selbstvertrauen zurück

Die Diakonie Katastrophenhilfe und lokale Parteiorganisationen unterstützen 2.500 Personen und vor allem Frauen und Mädchen, um sich vor Gewalt besser zu schützen und mit eventuellen Gewalterfahrungen umzugehen. Frauen können in Selbsthilfegruppen lernen, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und Gefahrensituationen besser einzuschätzen oder sie erhalten finanzielle Soforthilfen, um die wirtschaftliche Abhängigkeit von Gewalttätern zu verringern. Auch den Angehörigen wird rechtliche, psychologische und medizinische Hilfe angeboten. Frauen treffen sich mit Sozialarbeitenden und lernen, mit Stress umzugehen, Kommunikationsmethoden und Teamarbeit. So gewinnen sie ihr Selbstvertrauen zurück und bekommen eine Perspektive für eine bessere Zukunft.

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