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Hunger Afrika

Schutz und Versorgung für Geflüchtete und Aufnahmegemeinden in Nasir

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Zusammen mit der Organisation Narrative Hub stärkt die Diakonie Katastrophenhilfe verletzliche Menschen in Nasir. Teams bieten Betroffenen von geschlechterbasierter Gewalt rechtliche Begleitung, medizinische Hilfe und psychologische Unterstützung an.

tanzenden Frauen bei psychosozialer Untersützungssession

Anhaltende Gewalt treibt tausende Menschen aus ihren Dörfern. Allein zwischen Februar und März 2025 sollen laut Schätzungen der UN 70.000 bis 120.000 Menschen vertrieben worden sein. Viele von ihnen leben in Camps für Binnenvertriebene oder bei Aufnahmefamilien. Binnenvertriebene sind mit knappen Ressourcen konfrontiert, was zu Spannungen mit den gastgebenden Gemeinden führt. Narrative Hub, eine Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe, hat für 750 Frauen und Mädchen, die in diesem konfliktiven Umfeld oft geschlechterbasierte Gewalt erfahren, ein auf ihre Situation zugeschnittenes Hilfsangebot ausgebaut. Sie werden beispielsweise unterstützt, ihre Fälle bei der Polizei anzuzeigen und rechtliche Hilfe zu erhalten. Weiterhin bekommen sie psychosoziale Begleitung und medizinische Behandlung. 

Auch Kinder werden Opfer von Gewalt

Unbegleitete und von Familien getrennte Kinder sind in Nasir besonders bedroht. Narrative Hub macht auf die Gefahr von Ausbeutung, Zwangsrekrutierung und Missbrauch durch beide Konfliktparteien, die „Rapid Support Forces“ (RSF) und die reguläre Armee, aufmerksam. Geschulte Teams gehen in die Gemeinden, klären auf und bieten denjenigen Kindern psychosoziale Begleitung an, die bereits Opfer geworden sind. Insgesamt erreichen die Mitarbeitenden von Narrative Hub 3000 Personen und geben ihnen Zuversicht und mehr Sicherheit für die Zukunft.

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