Im Bezirk Nasir im Südsudan kämpfen Familien täglich ums Überleben. Mit unkomplizierten Bargeldhilfen, Schulungen und Verteilung von landwirtschaftlichen Produktionsmitteln unterstützt Nile Hope als Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe die Menschen dabei, Einkommen zu sichern und zukunftsfähige Gemeinschaften aufzubauen.
Im Südsudan kommen die Menschen nicht zur Ruhe. Besonders der Bezirk Nasir im Bundesstaat Upper Nile ist von anhaltender Gewalt, politischer Instabilität und einem wirtschaftlichen Zusammenbruch geprägt. Sprunghafte Preisanstiege und extreme Armut treffen auf schwere Überschwemmungen sowie massive Rückkehrer und Flüchtlingsströme. Hunderttausende sind binnenvertrieben und leben in Kirchen, Schulen, auf Freiflächen oder bei Verwandten ohne ausreichenden Zugang zu Nahrung, angemessener Unterkunft, sauberem Wasser und sanitären Anlagen. Cholera und kaum vorhandene medizinische Versorgung verschärfen die Lage.
Die Partnerorganisationen der Diakonie Katastrophenhilfe Nile Hope unterstützt 4000 Familien in Nasir mit zweckungebundener Bargeldhilfe. So können Familien eigenständig entscheiden, was sie am dringendsten brauchen. Parallel dazu setzt Nile Hope Maßnahmen um, damit die Menschen ein dauerhaftes Einkommen erwirtschaften können. Neugegründete Produktionsgruppen und Kleinbauern erhalten Schulungen und Produktionsmittel, um zu fischen, ihre Ernten zu lagern oder zu verarbeiten und auf den Märkten zu verkaufen. So verteilt Nile Hope an 300 Haushalte z.B. Angelausrüstungen oder Saatgut.
Durch die Arbeit der Partnerorganisation Nile Hope können Menschen in Nasir resiliente Gemeinschaften aufbauen und einer besseren Zukunft entgegenblicken.