K-PSE-2025-4050
Enhanced access to life-saving food security and WASH interventions for conflict-affected displaced populations in Gaza
Flucht und Vertreibung
Palestinian Agricultural Development Association (PARC)
Asien
01.12.2025 - 30.11.2026
Hintergrund:
Die Zivilbevölkerung im Gazastreifen befindet sich seit den Angriffen der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 in einer anhaltenden humanitären Katastrophe. Die weitreichende Zerstörung der Infrastruktur hat die Grundversorgung der Menschen fast vollständig zusammenbrechen lassen. Der am 10. Oktober 2025 in Kraft getretene Waffenstillstand gibt Hoffnung auf einsetzende Entspannung. Obwohl die genauen Zahlen zu den Vertriebenen variieren, gehen Schätzungen davon aus, dass etwa 95 Prozent der rund 2,1 Millionen Einwohner innerhalb Gazas vertrieben sind. Der Zugang für humanitäre Hilfe verbessert sich unter dem Waffenstillstand, bleibt jedoch unbeständig.
Die Wirtschaft in Gaza ist zusammengebrochen, Wasser-, Strom- und Gesundheitsversorgung funktionieren kaum noch. Nahezu alle Haushalte leiden unter Wassermangel, zwei Drittel aller Menschen haben keinen Zugang zu sanitären Einrichtungen. Kraftstoffengpässe haben Pumpstationen außer Betrieb gesetzt, so dass die Abwassersysteme nicht funktionieren und das Risiko von Krankheitsausbrüchen zunimmt. Nach Angaben der UN benötigen im Jahr 2026 alle 2,1 Millionen Einwohner Gazas dringend humanitäre Hilfe. Zu den größten Bedarfen zählen Nahrungsmittel, Gesundheits- und Sanitärversorgung sowie sauberes Trinkwasser und Schutz durch sichere Unterkünfte.
Hilfsmaßnahmen:
Ziel des Projekts ist es, notleidenden vertriebenen Menschen in Gaza Zugang zu nahrhaften Lebensmitteln, sauberem Trinkwasser, Hygieneartikeln und Schutz vor der Kälte zu ermöglichen.
Die verschiedenen Hilfsmaßnahmen erreichen insgesamt mehr als 39.300 Menschen.