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Gemeinsam stark für Katastrophenreaktion

Projeknummer

K-DEU-2025-4029

Bezeichnung

KAT-HILFEplus: Gemeinsam stark für Katastrophenreaktion

Thema

(Katastrophen-)Vorsorge

Träger

Diakonie Katastrophenhilfe

Kontinent

Europa

Land

Deutschland

Gesamtlaufzeit

01.04.2025 - 31.03.2029

Budget

2.000.000,00 Euro

Hintergrund
Infolge klimatischer Veränderungen kommt es in Deutschland zunehmend zu Extremwetterereignissen, wie den Starkregenfällen und daraus resultierenden Überschwemmungen im Ahrtal (2021) sowie in Bayern und Baden-Württemberg (2024). Aber auch Dürren und Hitzewellen, einschließlich Waldbränden, gefährden zunehmend die Sicherheit, das Leben und das Eigentum der Menschen in Deutschland.

Hilfsmaßnahmen
Das Projekt zielt in Zusammenarbeit mit den diakonischen Landeswerken in Deutschland darauf ab, die Reaktionsfähigkeit der Diakonie Katastrophenhilfe zu stärken, um auf zukünftige Naturkatastrophen wie Starkregen, Überschwemmungen, Stürme, Dürren und Hitzewellen besser vorbereitet zu sein. Dabei werden zwei zentrale Bereiche der Katastrophenhilfe in Deutschland gestärkt: Zum einen die institutionelle Reaktionsfähigkeit (Katastrophenvorsorge) diakonischer Träger auf Landes- und teilweise auch auf lokaler Ebene. Zum anderen ermöglicht ein Katastrophenfonds im Bedarfsfall die Finanzierung von Hilfsmaßnahmen bei mittleren bis größeren Katastrophen in Deutschland.

Katastrophenvorsorge: 

  • Aufbau eines Netzwerkes von Katastrophenhilfebeauftragten in diakonischen Werken
  • Identifikation und Schulung von Koordinator:innen, damit sie im Katastrophenfall effektive Hilfeleistungen koordinieren können
  • Weiterentwicklung des Leitfaden Katastrophenhilfe
  • Beschaffung und Lagerung von Hilfsgütern, z. B. Bautrockner, Heiz- und Kühlgeräte, Pumpen, damit diese im Ernstfall sofort einsatzbereit sind
  • Entwicklung digitaler Lösungen zur Verbesserung der internen und externen Koordination sowie der Abwicklung von Hilfsmaßnahmen

Reaktion auf Katastrophen: 

  • Aktivierung der aufgebauten Reaktionsstrukturen
  • Verteilung der auf Lager befindlichen Hilfsgüter sowie Wiederauffüllen der Lagerbestände
  • Durchführung von Soforttrainings zu Arbeitsweisen und Standards der humanitären Hilfe
  • Finanzielle Einzelfallhilfe in Höhe von 300 Euro pro Haushalt sowie finanzielle Härtefallhilfe, beispielsweise für den Ersatz verlorengegangener Haushaltsgegenstände, Zuschüsse zum Wiederaufbau oder die Erstattung von Mietkosten für eine vorübergehende Notunterbringung.

Im Falle einer Katastrophe werden rund 3.600 Menschen (300 Haushalte) erreicht. Je nach Bedarf erhalten sie Hilfsgüter oder finanzielle Unterstützung. Im Bereich der Katastrophenvorsorge werden 200 Personen erreicht. Während der gesamten Projektlaufzeit werden insgesamt 7.400 Menschen unterstützt. 

Das Projekt wird finanziell vom Verein HUK hilft e. V. gefördert.

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