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Von der Vertreibung zur Selbstständigkeit

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Ein kleiner Beitrag kann ein ganzes Leben verändern: Illiassou und seine Familie verloren durch einen bewaffneten Angriff auf ihr Dorf in Noger ihr Zuhause. Direkte finanzielle Unterstützung gab der Familie die Möglichkeit, Nahrungsmittel zu kaufen und eine kleine Ziegenzucht zu starten. Heute sorgt Illiassou durch den Verkauf von Milch, Fleisch, Fell und Tieren für seine Familie und hat dadurch ein würdevolleres Leben.

Der 52 Jahre alte Illiassou ist Vater von neun Kindern. Er und seine Familie verloren durch Terror ihr Zuhause im Dorf Garbougna, das zum Schauplatz schwerer Angriffe durch bewaffnete islamistische Gruppen wurde. Sogar die Schule wurde unter Beschuss genommen. Illiassou und seine Familie flohen und standen vor dem Nichts. Im Dorf Koulbaga, zwei Stunden Fußmarsch von seinem Heimatdorf entfernt, bekam die Familie Hilfe. Eine finanzielle Unterstützung von umgerechnet 60 Euro, die eine lokale Organisation in Kooperation mit der Diakonie Katastrophenhilfe verteilte, bot Illiassou die Chance, Nahrungsmittel zu kaufen. Der schlimmste Druck war erstmal von ihm als Familienoberhaupt genommen. Ein zusätzliches Investitionsbudget ermöglichte der Familie im Anschluss, Ziegen zu kaufen und eine eigene Zucht zu beginnen. Die Investition war erfolgreich. Inzwischen hat Illiassou eine kleine Ziegenherde aufgebaut und kann seine Familie durch den Verkauf von Milch, Fleisch, Tieren und Fellen gut versorgen. Diese Unterstützung hat hat Illiassou seine Würde zurückgegeben.

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