- Binnenvertriebenen, Geflüchtete und Gastfamilien, bei denen Essen knapp ist oder die von Hunger betroffen sind, erhalten Gutscheine oder Bargeld, damit sie sich Nahrung kaufen können. Die Menschen werden nach einem System ausgewählt, das ihre besondere Bedürftigkeit nachweist.
- Menschen erhalten Saatgut, Angelsets und werden geschult, Gemüse und andere Pflanzen in Hausgärten anzubauen, Hühner zu halten und Fische zu züchten. Weiterhin lernen sie, Nahrungsmittel für lokale Märkte zu produzieren. Wenn Geflüchtete, oder ihre Gastfamilien bei gemeinschaftlichen Arbeiten, in ihrem Dorf mithelfen, wie bei der Wiederinstandsetzung eines Brunnens, bekommen sie als Lohn Werkzeug oder Saatgut für ihre landwirtschaftlichen Aktivitäten.
- Kleinkinder werden auf Mangelernährung untersucht und ihre Eltern bekommen gegeben falls mit Nährstoffen angereichertes Mehl oder Versorgungspakete. Für besonders schwache Kinder stehen Ernährungszentren zur Verfügung, wo sie Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel erhalten. Auch Schwangeren und stillenden Mütter werden besonders auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Versorgungspakete übergeben. Die Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe, Kundji Fondo, bildet Beraterinnen aus. Diese gehen mit dem neuen Wissen zur Ernährung von Kindern in die Dörfer, bieten Kochkurse an und sensibilisieren Dorfbewohnende entsprechend.










