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Myanmar

Nothilfe für Vertriebene

Nothilfe
Letzte Aktualisierung: 01.09.2023
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Die politische und sozioökonomische Krise in Myanmar macht humanitäre Hilfe dringend notwendig. Seit der Machtübernahme durch das Militär im Februar 2021 hat sich die Notlage der ohnehin schon gefährdeten Bevölkerung weiter verschärft. Besonders betroffen sind Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya und anderer ethischer Gruppen, die auf der Flucht sind. Gemeinsam mit unseren Partnern leisten wir Nothilfe.

Laut den Vereinten Nationen leben allein im Bundesstaat Rakhine über 223.000 Vertriebene, darunter mehr als 150.000 staatenlose Rohingya, die seit den Gewaltausbrüchen von 2012 außerhalb ihrer Heimatorte leben müssen. Zusätzlich sind 2017 fast eine Million Rohingya nach einer Gewalteskalation ins benachbarte Bangladesch geflohen. Auch in Bangladesch sind wir mit unseren lokalen Partnern vor Ort und leisten Hilfe in Cox's Bazar, dem weltweit größten Flüchtlingslager. (Stand: 07.2023)

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  • Um die hygienischen Bedingungen zu verbessern, unterstützen wir 3.900 Familien mit Wasserfiltern, Eimern, Bechern und Hygienesets. Diese enthalten unter anderem Zahnbürsten, Zahnpasta und Seife. Außerdem bauen wir Toiletten für besonders bedürftige Familien, zum Beispiel für Menschen mit Behinderungen.
  • 2.000 Familien werden mit Decken, warmer Kleidung und Matratzen versorgt. Zudem bekommen sie Brennstoff zum Kochen, Geschirr und Planen. Zusätzlich werden 1.800 Menschen mit Behinderungen und besonderen Bedürfnissen Unterstützung in Form von Seh- und Gehhilfen erhalten.

  • Ein weiterer wichtiger Teil des Projekts ist die Nahrungsmittel- und Ernährungshilfe für besonders bedürftige Menschen. So erhalten 2.000 unterernährte Kinder Nahrungsergänzungsmittel. Weitere Maßnahmen sind die Verteilung von Lebensmittelpaketen und die Anlage von Gemüsegärten.

  • Um geschlechtsspezifischer Gewalt vorzubeugen, werden Frauen in Lebenskompetenzen geschult. Workshops sollen ihnen helfen, eigene Geschäftsideen zu entwickeln, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

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Nachrichten aus dem Projekt
Humanitäre Hilfe für Vertriebene in Myanmar Vom 30.05.2023

Gemeinsam mit unserem langjährigen Projektpartner, dem Lutherischen Weltbund (LWF) und mit Hilfe des Auswärtigen Amtes unterstützen wir Vertriebene in Myanmar. Eine der vielen Komponenten des Projekts ist die Nahrungsmittel- und Ernährungshilfe für besonders bedürftige Menschen. So erhalten 2.000 unterernährte Kinder Zusatznahrung. Außerdem werden Lebensmittelpakete verteilt und Gemüsegärten angelegt. Auch Workshops gehören zu den Hilfsmaßnahmen: Hier erklären Mitarbeiterinnen der Partnerorganisation den Dorfbewohnern den richtigen Umgang mit dem Blutdruckmessgerät.

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 30.05.2023
Nay Lin Soe, LWF.

Humanitäre Hilfe für Vertriebene in Myanmar

Gemeinsam mit unserem langjährigen Projektpartner, dem Lutherischen Weltbund (LWF) und mit Hilfe des Auswärtigen Amtes unterstützen wir Vertriebene in Myanmar. Eine der vielen Komponenten des Projekts ist die Nahrungsmittel- und Ernährungshilfe für besonders bedürftige Menschen. So erhalten 2.000 unterernährte Kinder Zusatznahrung. Außerdem werden Lebensmittelpakete verteilt und Gemüsegärten angelegt. Auch Workshops gehören zu den Hilfsmaßnahmen: Hier erklären Mitarbeiterinnen der Partnerorganisation den Dorfbewohnern den richtigen Umgang mit dem Blutdruckmessgerät.

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Carsten Obergfell

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+49 30 65211-4722service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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