Im Südsudan hat der Klimawandel einen großen Einfluss auf das Leben der Menschen. Vor allem in Jonglei und Upper Nile sind Überschwemmungen in tiefer gelegenen Gebieten Alltag geworden. Häuser, Felder und wichtige Infrastruktur werden bei solchen Fluten zerstört, Familien verlieren ihre Lebensgrundlage buchstäblich über Nacht. Wir sind mit lokalen Partnern vor Ort.
2025 standen landesweit ganze Landstriche unter Wasser, Millionen Menschen warendavon betroffen. Die Diakonie Katastrophenhilfe ist seit vielen Jahren mit lokalen Partnerorganisationen in der Region aktiv und arbeitet eng mit den Gemeinden zusammen. Die Partnerorganisation Nile Hope leistet in den Regionen Akobo und Fangak, Bundesstaat Jonglei, Ernährungshilfen für rund 6500 Personen. Neben Gemüsesaatgut gehören Bargeldleistungen in Höhe von etwa 130 Euro pro Familie zu den Hilfen, damit sich die Menschen während der erntefreien Zeit mit dem Notwendigsten versorgen können.