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Horn von Afrika

Hilfe für Betroffene von Krieg und Naturkatastrophen

Nothilfe
Letzte Aktualisierung: 04.10.2023
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Immer mehr Menschen leiden am Horn von Afrika unter bewaffneten Konflikten und den Folgen des Klimawandels. Energie- und Lebensmittelpreise explodieren, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie sind enorm. Auch durch Naturkatastrophen wie Überschwemmungen oder Dürre wird der Bedarf an humanitärer Hilfe immer größer. Gemeinsam mit Partnern sind wir in Somalia, Südsudan und Äthiopien vor Ort und können mit unserer Hilfe rund 660.000 Menschen erreichen.

Das extreme Ausmaß an Ernährungsunsicherheit und Unterernährung, von dem zwei Drittel der Bevölkerung vom Südsudan betroffen sind, macht die humanitäre Lage im Land zu einer der schlimmsten weltweit. Somalia steht weiterhin an vorderster Front des Klimawandels und ist das am stärksten von Dürre betroffenen Land am Horn von Afrika. Auch Äthiopien hat mit den Folgen von extremen Wetterereignissen einschließlich einer großen Heuschreckenplage, Krieg und der weltweit explodierenden Energie- und Lebensmittelpreise zu kämpfen. Das Land sieht sich mit der schwersten Dürrekrise seit 40 Jahren konfrontiert.

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  • Südsudan: Damit sie sich Lebensmittel kaufen können, helfen wir 35.211 Menschen mit bedingungslosen Bargeldtransfers. Zudem verteilen wir an weitere Tausende Haushalte Saatgut, Werkzeuge, Fischerei-Kits und Ziegen. Durch Cash-for-Work können 5.480 Menschen ein zusätzliches Einkommen generieren und die lokale Infrastruktur wie Straßen oder Brunnen wiederaufbauen. Zur Minderung des Katastrophenrisikos werden 18 „Flut-Task-Forces“ eingerichtet und in der Katastrophenvorsorge geschult. Insgesamt erreicht unsere Hilfe im Südsudan 280.586 Personen.

  • Somalia: Wir verbessern den Zugang zu Wasser in Camps für Binnenvertriebene und in Nachbargemeinden. Zudem schulen wir zum Thema Kinderschutz, bilden zu Kinderschutzbeauftragten aus und gründen Gesundheitsclubs in Schulen. Hier werden auch geschützte und inklusive Klassenzimmer wiederhergestellt und mit Möbeln ausgestattet. Über 800 Schulkinder bekommen Lernmaterialien, kostenloses Frühstück und Mittagessen sowie Gutscheine für die Übernahme von Schulgebühren. Mädchen bekomme Hygienekits. Weitere Maßnahmen sind Bargeldtransfers, Verteilung von Saatgut, der Bau von Wasserinfrastruktur und weiteres. Insgesamt erreichen wir in Somalia 351.494 Menschen

  • Äthiopien: Um sexualisierter Gewalt vorzubeugen, bauen wir Schutzmechanismen aus, schulen Multiplikatoren und zeigen Hilfe auf. Wir fördern Frauen dabei, ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten und unterstützen sie mit Workshops und Start-Up-Hilfen. Zudem bauen wir eine Maurerwerkstatt, in der Jugendliche ausgebildet werden. Um die Nahrungsmittelproduktion zu verbessern, schulen wir Menschen zur Steigerung von Ernteerträgen und verteilen drei Monate lang Lebensmittel. Zudem verbessern wir die Katastrophenvorsorge auf Gemeindeebene. Insgesamt erreichen unsere Hilfsmaßnahmen in Äthiopien 28.500 Menschen.

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Nachrichten aus dem Projekt

Santa Achiro ist 51 Jahre alt und alleinerziehende Mutter. Sie ist Bargeldempfängerin im Rahmen des CASH-Projekts und erzählt, wie sich ihr Leben seitdem verändert hat.mehr...

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 18.09.2023
Diakonie Katastrophenhilfe

Bargeldhilfe im Südsudan: „Es hat mein Leben verändert“

Santa Achiro ist 51 Jahre alt und alleinerziehende Mutter. Sie ist Bargeldempfängerin im Rahmen des CASH-Projekts und erzählt, wie sich ihr Leben seitdem verändert hat.

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