Flutkatastrophe 2013

Unterstützung nach dem Hochwasser

Nothilfe
Letzte Aktualisierung:
 27.05.2019
Feuerwehr fährt durch überflutete Straße

Der Dauerregen in Deutschland 2013  führte zu starkem Hochwasser, insbesondere Elbe und Donau traten mit ihren Nebenflüssen über die Ufer. Wir haben mit den Diakonischen Werken und staatlichen Einrichtungen Soforthilfe geleistet und den Wiederaufbau nach dem verheerenden Hochwasser zügig vorangetrieben.

Insgesamt elf Bundesländer waren von den heftigen Überschwemmungen betroffen. Von der Gesamtfläche und Stärke her übertraf das Sommerhochwasser von 2013 die Elbflut von 2002 bei Weitem. In acht Bundesländern gab es Evakuierungen, um die Bewohner vor den Wassermassen in Sicherheit zu bringen. Allein am 10. Juni mussten rund 85.000 Menschen ihre Häuser verlassen, die meisten davon in Sachsen-Anhalt.

Wie dramatisch die Lage war, machen Berichte des Bundesinnenministeriums deutlich. 56 Städte, Gemeinden und Landkreise riefen Katastrophenalarm aus. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Bundeswehr, Polizei und Hilfsorganisationen waren rund um die Uhr im Einsatz. Der geschätzte Gesamtschaden belief sich auf rund sieben Milliarden Euro.

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  • Wir haben uns mit unseren Partnern an Donau und Elbe auf den Wiederaufbau konzentriert und dabei gleichzeitig Maßnahmen zur Katastrophenvorsorge umgesetzt. 
  • Insgesamt konnten wir seit 2013 mehr als 26 Millionen Euro für die Fluthilfe zur Verfügung stellen. Davon stammen 21,5 Millionen Euro aus Spenden und knapp 5 Millionen Euro aus öffentlichen Mitteln.
Wir halten Sie auf dem Laufenden
Nachrichten aus dem Projekt
650 Anträge auf Wiederaufbauhilfe Vom 02.06.2014 Artikel

Bis Ende Mai 2014 hat unser Spendenbeirat rund 650 Anträge auf Wiederaufbauhilfe bewilligt. Für die Vergabe hat das Fluthilfebüro genaue Kriterien und Richtlinien erstellt, die Einkommen, Schaden und soziale Notlage berücksichtigen. So konnten wir sicherstellen, dass besonders bedürftige Betroffene schnell Hilfe erhalten haben.

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 02.06.2014

650 Anträge auf Wiederaufbauhilfe

Bis Ende Mai 2014 hat unser Spendenbeirat rund 650 Anträge auf Wiederaufbauhilfe bewilligt. Für die Vergabe hat das Fluthilfebüro genaue Kriterien und Richtlinien erstellt, die Einkommen, Schaden und soziale Notlage berücksichtigen. So konnten wir sicherstellen, dass besonders bedürftige Betroffene schnell Hilfe erhalten haben.

Vom 17.10.2013

450.000 Euro für Hilfe in Tschechien und Rumänien

In Tschechien und Rumänien unterstützen wir derzeit unsere lokalen Partner bei der Fluthilfe. Neben finanzieller und psychosozialer Hilfe für die betroffenen Familien wollen unsere tschechischen Partner die Katastrophenvorsorge stärken. In Workshops bringen sie dazu Gemeinden, Organisationen und Behörden an einen Tisch. In Rumänien helfen wir in enger Abstimmung mit unseren Partnern 60 Bauernfamilien beim Wiederaufbau, die Haus und Hof bei der Flut verloren haben. 140 weitere erhalten Hilfe in Form von Saatgut, Vieh und Feuerholz.

  • 11.09.2013
    Christoph Püschner / Diakonie Katastrophenhilfe

    100 Tage nach dem Hochwasser sind die verheerenden Schäden noch nicht behoben. Viele Wohnungen sind weiterhin feucht und nicht bewohnbar. Doch Entmutigung wollen wir keinen Raum geben. Gemeinsam mit den Menschen gehen wir den Wiederaufbau an!

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  • 10.07.2013
    Entkerntes GebäudeLukas Barth / Diakonie Katastrophenhilfe

    Die Wassermassen sind größtenteils abgelaufen, die Aufräumarbeiten befinden sich in vollem Gange und die Betroffenen des Hochwassers machen ihre Häuser wieder bewohnbar. Der Wiederaufbau braucht gute Planung und einen erfahrenen Partner wie uns. Schon 2002 haben wir den Wiederaufbau mit Blick auf Nachhaltigkeit betrieben und können somit auf professionelle Mitarbeiter und hilfreiche Erfahrungen zurückgreifen.

  • 03.07.2013
    Zerstörtes MobiliarLukas Barth / Diakonie Katastrophenhilfe

    Eine erste Bilanz ergab Schäden in Höhe von mehreren Milliarden Euro im Bundesgebiet. Die betroffene Fläche ist um ein Vielfaches größer als beim Hochwasser 2002. Entsprechend groß muss die Hilfe ausfallen, um den Menschen in dieser Situation beizustehen. Bund und Länder sind weiter in Verhandlungen und treffen Abstimmungen für den Wiederaufbau.

  • 17.06.2013

    Rund 1.000 Familien erhalten finanzielle Beihilfe aus Mitteln der diakonischen Katastrophenhilfe und der diakonischen Landesverbände – schnell und unbürokratisch, damit sie das Nötigste ersetzen können wie Haushaltsbedarf und zerstörtes Inventar. Noch während die Pegel sinken, schicken wir die ersten von 1.400 Trockengeräten in die Flutgebiete in Deutschland und Tschechien. Für die betroffenen Haushalte bedeutet die Bereitstellung der Geräte eine große Erleichterung, da sie den Wiederaufbau erheblich beschleunigen.

  • 14.06.2013
    Zerstörtes MobiliarLukas Barth / Diakonie Katastrophenhilfe

    Die Aufräumarbeiten gehen voran, doch an eine Rückkehr zur Normalität ist noch nicht zu denken. Zu groß sind die materiellen und psychischen Schäden. Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt die Menschen auch mit Begleitung und Beratung.

  • 13.06.2013
    AufräumarbeitenLukas Barth / Diakonie Katastrophenhilfe

    Die Menschen kehren in ihre Häuser zurück und sehen nun das Ausmaß der Verwüstung. Viele Betroffene kennen diese Bilder schon aus dem Jahr 2002, oft fehlt ihnen die Kraft, sich einem neuen Wiederaufbau zu stellen.

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  • 10.06.2013
    Gebrochener Deich in FischbeckDiakonie Katastrophenhilfe

    Von Schleswig-Holstein bis nach Bayern reicht das Gebiet, in dem der Dauerregen zu Überschwemmungen führt. Besonders schwer betroffen sind Teile von Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Bayern entlang von Donau und Elbe sowie ihren großen Nebenflüssen. Von der betroffenen Fläche und der Stärke her übertrifft das Sommerhochwasser die Elbflut von 2002 bei Weitem. In Tschechien und Rumänien ist die Lage ebenfalls angespannt.

  • 05.06.2013

    Das Netz von Diakonie und Kirche funktioniert von der ersten Stunde an, wie schon bei der Flut 2002. Für viele Flutopfer sind die kirchlichen Einrichtungen die ersten Anlaufstellen. Mancherorts verwandeln sich Kirchen und Gemeindehäuser kurzfristig in Feldlager. Notfallseelsorger und Sozialarbeiter sind im Dauereinsatz für die oft verzweifelten Menschen.

  • 03.06.2013

    Passau verzeichnet am Abend mit 12,89 Metern den höchsten Pegelstand an der Donau seit Jahrzehnten, nach Angaben des Hochwasser-Nachrichtendiensts im Bayrischen Landesamt für Umwelt. Der Pegel steht damit höher als beim historischen Hochwasser von 1954. An Elbe und Saale sind die Wasserstände auf über sieben Metern geklettert.

  • 02.06.2013
    Notunterkunft in TurnhalleDiakonie Katastrophenhilfe

    Grimma in Sachsen lässt die Altstadt und angrenzende Viertel evakuieren. Die rund 10.000 Betroffenen werden in Sporthallen untergebracht, die jetzt als Notunterkünfte dienen. Mehrere tausend Freiwillige sind im Einsatz und füllen Sandsäcke zum Schutz gegen die Wassermassen. Auch Bayern ist stark betroffen, im Berchtesgadener Land und in Rosenheim herrscht Katastrophen-Alarm. In Tschechien steigen die Flusspegel ebenfalls, in der Hauptstadt Prag haben Einsatzkräfte erste Schutzmaßnahmen ergriffen.

  • 01.06.2013
    Selbstgemachtes Warnschild „Hochwasser“Diakonie Katastrophenhilfe

    Anhaltende Regenfälle versetzen Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in höchste Alarmbereitschaft. Die Prognosen für die kommenden Tage sprechen von großflächigen Überschwemmungen. Wir stimmen uns über das weitere Vorgehen ab.

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Elisabeth Grün

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4711service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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