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Zwei Jahre nach der Flut: Eine Bilanz der Unterstützung in Bayern

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Nach dem verheerenden Hochwasser in Süddeutschland im Jahr 2024 konnte die Diakonie Katastrophenhilfe in Kooperation mit den Diakonischen Werken vor Ort betroffene Haushalte schnell und unbürokratisch unterstützen. Unterschiedliche Angebote standen zur Verfügung und wurden in Anspruch genommen. Härtefallhilfe für besonders benachteiligte Menschen, Soforthilfen bis zu 500 Euro für Wasser, Lebensmittel und Medikamente, und Härtefallhilfen für Haushalte, deren Lebensgrundlage weitestgehend zerstört wurde, trugen ein wenig dazu bei, Not zu lindern und den Menschen im Hochwassergebiet neue Zuversicht zu geben.

Sandsäcke nachts

Durch den Spenden Aufruf der Diakonie Katastrophenhilfe nach dem Hochwasser in Teilen Süddeutschlands kamen fast 700.000 Euro Spenden zusammen. Ein Teil davon stellen die Diakonischen Werke in den vom Hochwasser betroffenen Gemeinden Menschen zur Verfügung, die durch die Flutkatastrophe in eine existenzielle Notlage geraten waren. Menschen, die keine Versicherung hatte, körperliche oder geistige Einschränkungen hatten oder auf besonderen Unterstützungsbedarfen bei der Bewältigung alltäglicher Aufgaben angewiesen waren, sowie Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrung konnten höchstens 5000 Euro pro Haushalt sogenannte Härtefallhilfe beantragen. Damit konnten sie sich Haushaltsgegenstände, Kleidung oder was sie sonst benötigten, kaufen. Diese Härtefallhilfe wurde an Menschen gegeben, die sich in einer Situation der anhaltenden finanziellen Belastung befanden. Die Mittel wurden dazu verwendet, die eigene Situation zu stabilisieren und sich selbst dazu zu befähigen, die Lebenssituation wieder herzurichten. 5000 Haushalte konnten so erreicht werden. 

Diakonie-Hilfe nach Hochwasser: Härtefall- & Soforthilfen in Süddeutschland

Interessanter für viele, die von dem Hochwasser heimgesucht wurden, war allerdings die Soforthilfe über 500 Euro. Sie waren für den Kauf von Trinkwasser, Lebensmittel, Medikamente oder Werkzeuge gedacht. Ca 170 Haushalte profitierten von dieser Unterstützung. 

14 besonders betroffene Haushalte nutzen die Möglichkeit, sich um einen Betrag über 25.000 € zu bemühen. Diese Hauhalten hatte das Hochwasser noch mehr als anderen zugesetzt. In diesen Fällen prüften die Diakonischen Werke genauer. Bevor das Geld floss, wurden oft Rückfragen an die Antragstellenden gerichtet und Informationen nachgefordert. Seit Ende 2025 können keine neuen Anträge mehr gestellt werden, aktuell wurden die letzten der "Erweiterten Härtefallhilfen" genehmigt.

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