Mit Hilfe aus einem Projekt tilgte Herr Sediqullah Schulden, lernte neue landwirtschaftliche Techniken und pflanzt jetzt Weizen. Die ersten Erträge können seine Familie ernähren
Herr Sediqullah hat sein Leben in Pakistan verbracht. Im April 2025 wurde er sowie Hunderttausende andere Afghan*innen in das Heimatland seiner Eltern abgeschoben. Es fällt ihm sehr schwer, sich eine neue Existenz aufzubauen: „Ich schränke mich auf die günstigsten Lebensmittel ein, und trotzdem fällt es mir schwer, meiner Familie drei Mahlzeiten am Tag zu geben“, sagt er. Die Organisation Community World Service Asia und die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützten ihn finanziell mit 150 US-Dollar. Dieses Geld half ihm, offene Schulden zu begleichen und wieder finanziell durchzuatmen.
Später nahm Herr Sediqullah an einer landwirtschaftlichen Schulung teil und erhielt Weizensaatgut und Dünger. „Die Schulung zur klimafreundlichen Landwirtschaft hat mir sehr geholfen“, berichtet er. „Ich lernte neue Methoden und verstand, wie wichtig die richtige Reihenführung und Aussaattechniken sind. So erkenne ich, welche Veränderungen mein Ackerland braucht, um bessere Erträge zu erzielen.“
Jetzt baut Herr Sediqullah auf einem kleinen Acker Weizen an und schaut optimistischer nach vorn. Höhere Erträge sollen die Ernährung seiner Familie sichern und den Start in eine widerstandsfähigere Zukunft ermöglichen.