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Afghanistan

Hilfe für notleidende Familien

Nothilfe
Letzte Aktualisierung: 14.08.2026
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Fünf Jahre nach der erneuten Machtübernahme der Taliban am 15. August 2021 befindet sich Afghanistan in einer der schwersten humanitären Krisen weltweit. Die wirtschaftliche Situation hat sich seit dem Abzug der westlichen Truppen drastisch verschlechtert. Das Land ist international isoliert, der Zugang zum globalen Finanzmarkt stark eingeschränkt. Nach Angaben der Vereinten Nationen leben 64 Prozent der afghanischen Bevölkerung in Armut. Etwa die Hälfte der 43,8 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner ist auf humanitäre Hilfe angewiesen, um zu überleben. Wir sind gemeinsam mit unseren lokalen Partnern vor Ort und leisten Nothilfe.

Die Hoffnungslosigkeit treibt weiterhin Hunderttausende in die Flucht. Gleichzeitig hat sich der Druck aus den Nachbarländern massiv erhöht: Pakistan und der Iran haben Millionen afghanischer Geflüchteter zur Rückkehr gezwungen. Diese Menschen kehren nun in ein Land zurück, in dem sie weder Wohnraum noch eine Lebensgrundlage vorfinden. Hohe Arbeitslosigkeit und anhaltende Inflation haben die Schulden der Haushalte erhöht; viele können die Notsituation nicht mehr bewältigen. Besonders dramatisch ist die Lage für Frauen und Mädchen. Frauen dürfen nicht ohne männliche Begleitung öffentliche Plätze und Straßen betreten, und Mädchen sind von weiterführenden Schulen und Universitäten ausgeschlossen. Frauen wurde zudem schrittweise der Zugang zum Arbeitsmarkt versperrt. Sie haben keine Möglichkeiten, ihren Lebensunterhalt eigenständig zu bestreiten.

Die Diakonie Katastrophenhilfe und lokale Partnerorganisationen unterstützen dabei, die Ernährungssituation sowie die Hygiene- und Wasserversorgung für Rückkehrende und Aufnahmegemeinschaften zu verbessern. Durch Bargeldhilfen und landwirtschaftliche Unterstützung können knapp 25.000 Menschen erreicht werden.

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  • Insgesamt 4.900 Haushalte erhalten zweckgebundene Bargeldhilfen für überlebenswichtige Grundbedürfnisse wie Nahrungsmittel und Medikamente. Der Geldtransfer wird durch den Anbieter Hesab Pay auf die Mobiltelefone der Begünstigten geleistet. 
  • Zusätzlich bekommen die Haushalte auch Hygiene-Sets, die unter anderem Zahnpasta, Zahnbürste und Seife enthalten. Die Sets werden in den Räumlichkeiten von Grundschulen für Mädchen verteilt.
  • Ergänzend werden Seminare über Hygienepraktiken wie Körperpflege oder Händewaschen angeboten. Pro Sitzung nehmen 20 Personen teil. Insgesamt erreicht das Projekt 34.300 Menschen.

     

     

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So überlebt Ciary Malam in Afghanistan

Menschen wor Ciary Malam können dank Spenden wieder neue Hoffnung auf eine bessere Zukunft schöpfen: Frau Malam wurde von unserem Partner vor Ort mit dringend benötigten Nahrungsmitteln versorgt, damit sie sich und ihrer Kinder wieder ausreichend ernähren kann. Die 35-Jährige kümmert sich alleine um die Familie, seit ihr Mann vor Monaten spurlos verschwand. Dank der Unterstüzung unserer Spender*innen können wir den besonderes Bedürftigen das Überleben sichern. Danke.

Ihr Ansprechpartner für weitere Fragen

Bild von Carsten Obergfell

Carsten Obergfell

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4722service@diakonie-katastrophenhilfe.de