Diakonie Katastrophenhilfe zur Lage in Syrien

Idlib: Humanitäre Katastrophe bei Eiseskälte

Angesichts der anhaltenden Kämpfe in der Provinz Idlib und hunderttausender Flüchtlinge im Nordwesten Syriens sagt Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe:

„Eine so große Fluchtbewegung innerhalb kürzester Zeit ist selbst in neun Jahren Syrien-Krieg beispiellos. Jetzt tritt ein, wovor humanitäre Helfer seit Monaten warnen: Das humanitäre Völkerrecht wird völlig missachtet, hunderttausende Menschen müssen aus Todesangst fliehen. Wegen der anhaltenden Kämpfe können sie sich kaum in Sicherheit bringen oder Unterstützung bekommen. Es droht eine riesige humanitäre Katastrophe.

Im Laufe des Krieges haben schon hunderttausende Menschen in der Provinz Idlib Schutz gesucht. Selbst in Bauruinen finden sie kaum mehr Platz. So haben die Flüchtlinge keine andere Chance, als im Freien zu übernachten und das bei klirrender Kälte.

Um die Zivilbevölkerung nicht weiter unter den Kämpfen leiden zu lassen, dürfen die Kriegsparteien die Flucht nicht behindern. Und sie müssen humanitären Organisationen den Zugang zu den Menschen in der Region ermöglichen.“

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