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Einladung ins Auswärtige Amt am 14. Januar

50 Jahre nach Biafra: Zeitzeugen und Experten über Bedeutung und Folgen für Humanitäre Hilfe

Im Januar jährt sich das Ende des Biafra-Krieges zum 50. Mal. Nachdem die Regierung von Nigeria 1968 die Region Biafra komplett blockiert hatte, sollen mehr als zwei Millionen Menschen verhungert sein. Der Krieg und die damit verbundene Hungerkatastrophe sind für die Entwicklung der Humanitären Hilfe und des humanitären Systems, wie wir es heute kennen, von großer Bedeutung. Das Leid in Biafra führte auch zu einem bis dahin beispiellosen Engagement kirchlicher Hilfsorganisationen: Mit einer Luftbrücke halfen sie der eingeschlossenen Bevölkerung.

Zusammen mit dem Auswärtigen Amt und mit der Unterstützung von Deutschlandfunk Kultur laden die Diakonie Katastrophenhilfe und der Deutsche Caritasverband e.V./Caritas international herzlich ein zu der Veranstaltung „Humanitäre Hilfe 50 Jahre nach Biafra – Bedeutung und Folgen für unsere Engagement heute“:

Dienstag, 14. Januar 2020,10:30 Uhr - 12:30 Uhr
Registrierung ab 10 Uhr (nur mit Anmeldung)
Auswärtiges Amt (Eingang Unterwasserstr. 10, Berlin / Europasaal)

Ablauf:
Moderation: Friederike Sittler (Journalistin, Deutschlandfunk Kultur)

Begrüßung

Vortrag zur Bedeutung Biafras für die West-Deutsche Humanitäre Hilfe

  • Florian Hannig, M.A. Universität Gießen

Gespräch mit Zeitzeugen

  • Emmanuel Ede – er war zwölf Jahre alt, als der nigerianische Bürgerkrieg begann. Heute arbeitet der promovierte Architekt v.a. als Trainer für interkulturelle Kompetenz
  • Jakob Ringler – damals Mitarbeiter der Caritas Sao Tomé, später Flugunternehmer, vorwiegend in der humanitären Luftfahrt
  • Hannelore Hensle - damals Mitarbeiterin des Kinderdorfs des Diakonischen Werks in Gabun, später Leiterin der Diakonie Katastrophenhilfe

Podiumsdiskussion zu Lehren und Bedeutung von Biafra für das Humanitäre System heute

  • Bärbel Kofler, Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe
  • Oliver Müller - Leiter, Caritas international
  • Martin Keßler - Direktor, Diakonie Katastrophenhilfe
  • Dr. Tanja Müller - University of Manchester

Wichtiger Hinweis:
Teilnahme nur möglich nach Anmeldung unter folgendem Link.

Rückfragen bitte an:
Thomas Beckmann,
Pressesprecher Diakonie Katastrophenhilfe,
Tel.: 030 65211 4430, 0174-1810175
thomas.beckmann@diakonie-katastrophenhilfe.de

Ihr Pressekontakt

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Thomas Beckmann

Pressesprecher Diakonie Katastrophenhilfe

+49 30 65211 4430thomas.beckmann@diakonie-katastrophenhilfe.de