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Home > Hilfe weltweitÜbersicht aller ProjektePhilippinenDrei Jahre nach Taifun Haiyan
Die Menschen freuen sich über ein neues Zuhause. Nach Taifun Haiyan hat die Diakonie Katastrophenhilfe über 300 Wohnhäuser gebaut. Foto: Jens Grossmann
Die Häuser entsprechen den Bedürfnissen der Bewohner und bieten einen sehr hohen Schutz und Sicherheit vor Stürmen und Erdbeben. Foto: Jens Grossmann
Nach dem Taifun leistete die Diakonie Katastrophenhilfe unmittelbar Soforthilfe. Foto: Jens Grossmann
An bedürftige Familien wurden Nahrungsmittelpakete, Schlafutensilien und Wassercontainer verteilt. Foto: Jens Grossmann
Haiyan hinterließ eine Schneise der Verwüstung. Foto: Jens Grossmann
Im Frühjahr 2014 starteten die Wiederaufbauprojekte. Foto: Jens Grossmann
Endlich wieder ein festes Zuhause. Foto: Jens Grossmann
Wiederaufbau

Nach Taifun Haiyan

Die Philippinen gehören weltweit zu den Ländern, die besonders stark von Naturkatastrophen sowie den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind. Jährlich wird der Inselstaat von circa 20 Taifunen heimgesucht. Besonders schwere Auswirkungen hinterließ 2013 Taifun Haiyan, der mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 350 km pro Stunde am 8. November auf die Philippinen traf. Auch in den Folgejahren wurden die Philippinen von mehreren Taifunen stark getroffen, die nicht nur erneute Zerstörung mit sich brachten, sondern auch Menschen traf, die nach Haiyan gerade dabei waren, sich etwas Neues aufzubauen und sie wieder zurückwarf.

Die Hilfsmaßnahmen

Die Diakonie Katastrophenhilfe und ihre lokalen Partnerorganisationen standen den Menschen nach Taifun Haiyan bei und leisteten Soforthilfe für unmittelbar in Not geratene Familien. So wurden in etwa 100 betroffenen Gemeinden Nahrungsmittelpakete, Decken, Matratzen, Schlafmatten, Wassercontainer und Hygienepakete verteilt. Anschließend wurden die Betroffenen beim Wiederherstellen ihrer Lebensgrundlagen unterstützt. In den stark betroffenen Gebieten Leyte und Samar erhielten beispielsweise 7.000 Familien Gemüsesaatgut sowie Geräte für den Anbau. Familien, die vom Fischfang leben, erhielten Material, um ihre vom Sturm beschädigten Boote zu reparieren. Zu den Hilfsmaßnahmen gehörte auch die medizinische und psychosoziale Betreuung von Betroffenen. Zudem erhielten Kinder Schuluniformen, so dass sie wieder am Unterricht teilnehmen konnten.

Mehr als 300 Häuser gebaut

Bereits im Frühjahr 2014 begann die Diakonie Katastrophenhilfe mit Wiederaufbau-Projekten. Inzwischen konnten auf der Insel Leyte mehr als 300 Wohnhäuser gebaut werden. Im Vorfeld hatte die Hilfsorganisation gemeinsam mit ihrem Partner Citizens' Desaster Response Center (CDRC) und Vertretern der lokalen Gemeinden ein Hauskonzept entwickelt, das genau auf die Bedürfnisse der Bewohner zugeschnitten ist und ein Höchstmaß an Sicherheit gegenüber Stürmen und Erdbeben gewährleistet. Darüber hinaus wurden Schulen rehabilitiert und ausgestattet, Latrinen gebaut und Systeme zum Gewinnen von Regenwasser installiert.

Die letzten Projekte im Zusammenhang mit Taifun Haiyan laufen noch bis Sommer 2017. Bedingt durch die zahlreichen Stürme, die den Inselstaat jährlich treffen, hat die Diakonie Katastrophenhilfe für CDRC einen Nothilfe-Fonds errichtet, damit die Partnerorganisation auch bei kleineren oder mittleren Katastrophen sofort Hilfe leisten kann.

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