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Nach Monsunregen

Nothilfe für Flutopfer

Seit Anfang August ist es durch starke Monsunregenfälle in Nepal, Indien und Bangladesch zu Fluten, Überschwemmungen und Erdrutschen gekommen. Insgesamt sind 40 Millionen Menschen betroffen, 1.200 haben ihr Leben verloren, Hunderttausende mussten ihr Zuhause verlassen. Vielerorts ist die Infrastruktur schwer beschädigt. Die Diakonie Katastrophenhilfe leistet Soforthilfe.

Verwendung nur im redaktionellen Zusammenhang von Brot für die Welt.

Durch den Monsun kam es in Eklakhi in Westbengalen zu starken Überschwemmungen. Das Ufer des Flusses Sri Murti wurde mitgerissen.  Foto: Florian Lang 

Verwendung nur im redaktionellen Zusammenhang von Brot für die Welt.

Zahlreiche Häuser wurden stark beschädigt oder ganz zerstört. Auch das Haus von Manofa Bibi (82) im Dorf Kuttupur in Westbengalen. Manofa überlebte das Hochwasser im Haus von Bekannten.  Foto: Florian Lang 

Auch der Bundesstaat Bihar im Nordosten Indiens ist schwer betroffen. Mohamad Munsahak (59) und seine Familie haben durch die verheerenden Überschwemmungen alles verloren.  Foto: Florian Lang 

Vielerorts hat sich das Wasser noch nicht zurückgezogen. Diese Frau watet durch ein noch immer überschwemmtes Feld.  Foto: Florian Lang 

Verwendung nur im redaktionellen Zusammenhang von Brot für die Welt.

Ein junger Eisverkäufer schiebt seinen Wagen über eine improvisierte Brücke aus Bambus. Die eigentliche Brücke wurde durch die Fluten weggerissen.  Foto: Florian Lang 

Rajni (10) steht in der Ruine ihres Hauses, am Ufer des Flusses Mahandanda. Während der Flutkatastrophe änderte der Fluss seinen Lauf um mehrere hundert Meter und spülte das gesamte Dorf fort.  Foto: Florian Lang 

Seit der Fluss ihr Dorf überspült hat, müssen die Menschen in Ballia Denga unter Plastikplanen und in Zelten leben - auf Land, das ihnen nicht gehört.  Foto: Florian Lang 

Auch das Haus von Jagis Sada (50) und Seema Devi (40) wurde weggespült.  Foto: Florian Lang 

Insgesamt sind 40 Millionen Menschen von der Flutkatastrophe betroffen. Die Diakonie Katastrophenhilfe ist mit lokalen Partnerorganisationen und dem internationalen Hilfsnetzwerk ACT Alliance vor Ort und leistet Nothilfe.  Foto: Florian Lang 

In einer Versammlung klären Mitarbeiter unserer Partnerorganisation CASA die Dorfbewohner von Ballia Denga über gesundheitliche Probleme nach der Flut auf.  Foto: Florian Lang 

Verwendung nur im redaktionellen Zusammenhang von Brot für die Welt.

In den betroffenen Dörfern in Westbengalen verteilen Mitarbeiter von CASAs Partnerorganisation RCHSS Mittel zur Wasseraufbereitung. Seit der Flut sind viele Menschen durch verunreinigtes Wasser erkrankt.  Foto: Florian Lang 

Versammlung im Dorf Guma im indischen Assam: Die Diakonie Katastrophenhilfe leistet zusammen mit Partnern Soforthilfe in der Region.  Foto: Florian Lang 

In Assam verteilen wir über das internationale kirchliche Netzwerk ACT Alliance Nahrungsmittelpakate und Planen an die Betroffenen. Foto: LWSIT 

Mit einem Sack Reis macht sich dieser junge Mann auf den Weg nach Hause. Die Pakete enthalten genügend Lebensmittel, um das Überleben einer Familie für 15 bis 20 Tage zu sichern.  Foto: LWSIT 

Die Häuser vieler Menschen sind unbewohnbar. Zu den Nothilfemaßnahmen gehört daher auch die Verteilung von Plastikmatten und Plastikplanen, die den Bau einer Notunterkunft ermöglichen. Foto: LWSIT 

Tarabhanu (50) zeigt ein Hilfs-Paket, das von CASA an 300 Familien in Assam verteilt wurde, die Opfer der Flutkatastrophe geworden sind. Die Pakete enthalten je eine Decke, Kochgeschirr und Stoff für einen Wickelrock.  Foto: Florian Lang 

Auch Nepal ist von der Flutkatastrophe stark betroffen. Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation UMN mehr als 20.000 Flutopfer mit Nothilfepaketen.  Foto: Ramesh Maharjan/ UMN 

Jiwan Rai, ein Mitarbeiter von UMN, lädt Reissäcke in einem Lagerhaus ab. Sie werden später an die Flutopfer verteilt.  Foto: Ramesh Maharjan/ UMN 

Erst in den letzten Tagen ist das ganze Ausmaß der Zerstörung sichtbar geworden: Häuser, Schulen, Straßen, Brücken und Gesundheitszentren wurden durch die Überschwemmungen zerstört oder schwer beschädigt. Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen und  vor den Wassermassen in Notunterkünfte und Camps fliehen. Sie brauchen dringend Nahrung und sauberes Trinkwasser. Auch an sanitären Anlagen fehlt es. Der Bedarf an medizinischer Versorgung ist groß, denn die Gefahr, dass sich unter diesen Bedingungen Krankheiten ausbreiten, steigt täglich. Aktuell gehen die Wassermassen zwar zurück, doch die Monsunsaison wird noch bis Oktober andauern.

Die Flut schwemmt Lebensgrundlagen fort

Nicht nur die beschädigte Infrastruktur ist ein großes Problem: Viele Menschen, die nun in ihre Häuser zurückkehren, haben durch die Flut ihre Lebensgrundlage verloren. Wasser- und Schlammmassen haben ihre Felder überspült und die Ernten vernichtet. Im nordindischen Assam wurden 400.000 Hektar Ernten zerstört, im Süden Nepals sind es 80.000 Hektar. Zudem sind Zehntausende Nutztiere verendet. Diese gilt es nun zu bergen, um die Ausbreitung von Krankheiten zu vermeiden.

Soforthilfe für mehr als 20.000 Flutopfer in Nepal

Die betroffene Bevölkerung benötigt vor allem sauberes Trinkwasser, Notunterkünfte, Alltagsutensilien und Hygieneartikel sowie Hilfe bei der Ernährungssicherung. Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt gemeinsam mit der langjährigen Partnerorganisation United Mission to Nepal (UMN) mehr als 20.000 Flutopfer in den Regionen Morang, Sunsari, Rupandehi und Nawalparasi. Zu den Hilfsmaßnahmen gehören die Verteilung von Nahrungsmittelpaketen, Materialien zum Bau von Notunterkünften und Hygieneartikeln.

Ein Nahrungsmittelpaket sichert zwei Wochen lang das Überleben einer sechsköpfigen Familie. Es enthält Reis, Zucker, Linsen, Salz, Öl und Kichererbsen. Zu den verteilten Hygieneartikeln gehören beispielsweise Seife, Handtücher, Zahnbürsten und Zahnpasta, Wasserkanister und Moskitonetze.

Viele Menschen in Indien haben alles verloren

Der starke Regen führte auch in Indien zu Sturzfluten und großflächigen Überschwemmungen. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind etwa 30 Millionen Inder  von der Flut betroffen.  Viele Familien mussten ihre unbewohnbaren Häuser verlassen und haben sich bis auf weiteres in Behelfsunterkünften eingerichtet. Tagelang waren sie von der Außenwelt abgeschnitten.

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist mit der lokalen Partnerorganisation CASA und dem internationalen Hilfsnetzwerk ACT Alliance vor Ort und leistet Nothilfe. In den Regionen West Bengalen, Bihar, Odisha und Assam verteilt die Diakonie Katastrophenhilfe  Nahrungsmittelpakete mit Trockennahrung  sowie Plastikplanen und Plastikmatten, mit denen sich die Menschen Notunterkünfte bauen können. Außerdem erhalten 2.000 Frauen und Mädchen Hygiene-Kits.

Weite Teile Bangladeschsüberflutet

Der Monsun hat in Bangladesch die schlimmsten Überschwemmungen seit 40 Jahren verursacht. Ein Drittel aller Distrikte des Landes wurde überschwemmt. Vielerorts floss das Wasser über Tage nicht ab. Straßen und Gleise waren unbefahrbar, Stromleitungen unterbrochen. Die Fluten haben Häuser, Schulen, Straßen, Brücken und Gesundheitszentren zerstört oder schwer beschädigt. Tausende Menschen leben seitdem in Notunterkünften und Camps und sind auf die Versorgung mit Nahrung und sauberem Trinkwasser angewiesen.

Zusammen mit sieben lokalen Partnerorganisationen leistet die Diakonie Katastrophenhilfe Nothilfe für rund 20.000 Menschen in Bangladesch. Insgesamt werden 4.500 Familien mit Nahrungsmitteln und Babynahrung versorgt. So können sie die schlimmste Not überstehen.

So hilft Ihre Spende

  • Ein Nahrungsmittelpaket für eine 6-köpfige Familie kostet 36 Euro. Es enthält Reis, Zucker, Linsen, Salz, Öl und Kichererbsen und reicht für zwei Wochen.
  • Ein Paket, das eine Familie mit den notwendigsten Alltagsutensilien und Hygieneartikeln versorgt, kostet 58 Euro. Darin enthalten sind beispielsweise Küchenutensilien, Seife, Handtücher, Zahnbürsten und Zahnpasta, Wasserkanister und Moskitonetze.
  • Mit 108 Euro können drei Familien mit überlebenswichtigen Nahrungsmitteln versorgt werden.
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Ein Nahrungsmittelpaket für eine 6-köpfige Familie kostet 36 Euro. Es enthält Reis, Zucker, Linsen, Salz, Öl und Kichererbsen und reicht für zwei Wochen.

Ein Paket, das eine Familie mit den notwendigsten Alltagsutensilien und Hygieneartikeln versorgt, kostet 58 Euro. Darin enthalten sind beispielsweise Küchenutensilien, Seife, Handtücher, Zahnbürsten und Zahnpasta, Wasserkanister und Moskitonetze.

Mit 108 Euro können drei Familien mit überlebenswichtigen Nahrungsmitteln versorgt werden.

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Edith Sokolowsky hilft Ihnen gerne weiter:
Telefon: +49 (0)30 65211-1190
E-Mail: service@diakonie-katastrophenhilfe.de

Die Diakonie Katastrophenhilfe...

...leistet seit 60 Jahren weltweit dort Hilfe, wo die Not am größten ist. Sie unterstützt Menschen, die Opfer von Naturkatastrophen, Krieg und Vertreibung geworden sind und diese Notlage nicht aus eigener Kraft bewältigen können. Sie hilft unabhängig von Religion, Hautfarbe und Nationalität.

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Seit 1993 bescheinigt uns das DZI-Gütesiegel jedes Jahr erneut den verantwortungsvollen und satzungsgemäßen Umgang mit Spendengeldern und angemessene Verwaltungsausgaben.

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