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Terms of Reference Evaluation des Hochwasserhilfe-Programms Bayern und Baden-Württemberg der Diakonie Katastrophenhilfe in Zusammenarbeit mit den diakonischen Landesverbänden Bayern und Württemberg (2024-2026)

Einführung

Das Evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. (EWDE) wurde 2012 in Berlin gegründet und fusionierte die beiden Vorgängerorganisationen Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland und Evangelischer Entwicklungsdienst. International arbeitet das EWDE mit seinen Hilfswerken Diakonie Katastrophenhilfe (DKH) und Brot für die Welt. Die DKH[1] leistet weltweit humanitäre Hilfe.

Das Hochwasser 2024 und seine Schäden

Die Hochwasserkatastrophe in Bayern und Baden-Württemberg im Jahr 2024 gehörte zu den schwersten Naturereignissen der vergangenen Jahrzehnte in Deutschland. Ausgelöst wurde sie durch ein Tiefdruckgebiet, das ab Ende Mai 2024 enorme Regenmengen nach Süddeutschland brachte. Innerhalb weniger Tage fielen vielerorts zwischen 100 und 200 Millimeter Niederschlag, örtlich sogar bis zu 300 Millimeter. Der Deutsche Wetterdienst stufte diese Regenmengen als Jahrhundertereignis ein. 

Besonders betroffen waren zahlreiche Regionen in Bayern und Baden-Württemberg. Flüsse und Bäche traten über die Ufer, Deiche wurden beschädigt und ganze Ortschaften standen unter Wasser. In Bayern riefen mindestens 15 Landkreise sowie die Städte Passau, Regensburg und Straubing den Katastrophenfall aus. Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen und wurden mit Booten oder Hubschraubern in Sicherheit gebracht. Auch in Baden-Württemberg kam es zu schweren Überschwemmungen, vor allem in Oberschwaben sowie im Rems-Murr-Kreis. Dort verursachten plötzlich auftretende Flutwellen erhebliche Schäden an Wohnhäusern, Straßen und der Eisenbahninfrastruktur. 

Die Katastrophe forderte sechs Todesopfer und führte zu erheblichen Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Zahlreiche Straßen und Bahnstrecken mussten gesperrt werden, die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Bundeswehr und Hilfsorganisationen waren tagelang im Dauereinsatz. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere Milliarden Euro geschätzt. 

Das Hilfsprogramm der Diakonie Katastrophenhilfe

Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützte die Betroffenen des Hochwassers 2024 in Bayern und Baden-Württemberg auf verschiedene Weise. Im Mittelpunkt stand dabei eine schnelle und unbürokratische Hilfe für Menschen, die durch die Überschwemmungen in existenzielle Not geraten waren.

Bereits in den ersten Tagen nach der Katastrophe wurden Bautrockner zur Verfügung gestellt, damit überflutete Häuser nach dem Abpumpen des Wassers möglichst schnell getrocknet werden konnten. Diese Geräte halfen dabei, Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung zu verhindern. 

Außerdem sammelte die Diakonie Katastrophenhilfe Spenden und zahlte daraus Soforthilfen an Betroffene aus. Die finanzielle Unterstützung sollte die dringendsten Ausgaben decken, etwa für Lebensmittel, Trinkwasser, Medikamente oder dringend benötigte Haushaltsgegenstände. Besonders schwer betroffene Familien konnten zusätzlich Härtefallhilfen erhalten. 

Insgesamt trug die Diakonie Katastrophenhilfe dazu bei, die unmittelbare Not von über 1.000 vom Hochwasser betroffenen Haushalten zu lindern und ihnen beim Wiederaufbau ihres Alltags neue Hoffnung und Perspektiven zu geben.

Operative Struktur

Die programmatische Aufstellung der DKH-Hochwasserhilfe basiert auf den Erfahrungen vergangener Hochwasserkatastrophen in Deutschland und dem in deren Folgen entstandenen „Leitfaden Katastrophenhilfe“[2]. Dieser definiert die Zusammenarbeit der DKH und der diakonischen Landesverbände (LV) und empfiehlt mögliche inhaltliche Tätigkeitschwerpunkte. Der LV Bayern hat zusätzlich einen eigenen Leitfaden Katastrophenhilfe.

Vertragspartner der DKH waren der LV Bayern und der LV Württemberg mit Sitz in Nürnberg bzw. Stuttgart. Diese kooperierten wiederum mit (LV Württemberg) einer Diakonischen Bezirksstelle und einem Kreisdiakonieverband bzw. (LV Bayern) verschiedenen Zentren der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit (KASA), welche die Implementierung der Aktivitäten vor Ort durchführten. In Bayern war insbesondere in der Anfangsphase die evangelische Landeskirche stark involviert. Das Programm wurde durch den DKH-Fluthilfekoordinator von Düsseldorf aus unterstützt.

Das Programm umfasste insgesamt sieben Einzelprojekte (1. Verteilung von Sachspenden, 2. Soforthilfe und 3. Härtefallhilfen in beiden Verbandsgebieten sowie erweiterte Härtefallhilfen und ein Resilienzstärkungs-Projekt in Württemberg, welches nicht Teil der Evaluierung ist) mit einem Gesamtvolumen von ca. 1,5 Mio. Euro. Bei den von der DKH zur Verfügung gestellten Mitteln handelt es sich ausschließlich um Spendenmittel. 

 


[1] Home - Diakonie Katastrophenhilfe (diakonie-katastrophenhilfe.de)

[2] Siehe https://www.diakonie-rwl.de/sites/default/files/2025-05/leitfaden-katastrophenhilfe-final.pdf

Anlass und Zielsetzung der Evaluation

Ziel der Evaluierung ist es, eine unabhängige Überprüfung und Bewertung des Programms während des Zeitraums 2024-2026 vorzunehmen und zum allgemeinen Lernprozess der DKH sowie der beteiligten Landesverbände beizutragen. Von besonderem Interesse für die DKH sind die Ergebnisse und Empfehlungen der Evaluierung, um diese im Rahmen der Vorbereitung der diakonischen Landesverbände auf zukünftige zu erwartende Großkatastrophen zu nutzen und deren kompetente Begleitung durch die DKH auch in Zukunft zu gewährleisten.

Die Ergebnisse und Empfehlungen sollen u.a. für die Weiterentwicklung des „Leitfadens Katastrophenhilfe“ der DKH und des Leitfadens Katastrophenhilfe des bayrischen LV, des Trainings der LV sowie für den Aufbau eines Netzwerks von Katastrophenhilfebeauftragten und der Entwicklung von adäquaten Formaten und Kooperationsmodellen genutzt werden, welche für die kommenden Jahre geplant sind. Die Evaluierung richtet sich daher in erster Linie an die DKH (Berlin) sowie an die LV Bayern bzw. den LV Württemberg, perspektivisch jedoch auch an weitere Landesverbände. Die spezifischen Ziele der Evaluierung sind:

  • Bewertung der Relevanz, Reichweite und Inklusion, Effektivität und Effizienz der operativen Struktur des Programms: der partnerschaftlichen Zusammenarbeit der DKH mit den beiden Landesverbänden sowie den lokalen Implementierungspartnern, von Stellenprofilen, Abläufen und Strukturen und der Identifizierung von begünstigenden und hinderlichen Faktoren unter Berücksichtigung der spezifischen Kontexte sowie nationaler und landesspezifischer gesetzlicher Vorgaben (bspw. Pflichtversicherung) zur Umsetzung humanitärer Hilfsmaßnahmen.

  • Ermittlung von Lessons Learned für die DKH und die LV für die künftige Konzeption und Durchführung von Hilfsprogrammen in Deutschland; insbesondere in Reaktion auf Großkatastrophen sowie mit Blick auf die Einbeziehung von mehr als einem Landesverband.

Der Fokus bei dieser Evaluation wird bewusst auf die oben genannten Kriterien, bezogen auf die operative Struktur, gelegt, da hier das größte Erkenntnisinteresse der involvierten Akteure besteht und die Evaluation als komplementär zu vorausgegangenen Evaluationen von Hochwasserhilfsmaßnahmen in Deutschland verstanden wird, in denen Aspekte wie Wirksamkeit eingehend betrachtet wurden. 

Evaluationsfragen

Die Evaluationsfragen sind entlang der Kriterien der Evaluation humanitärer Hilfe von ALNAP[1] geordnet.

Relevanz: 

Was waren die Rollen der DKH, der diakonischen Landesverbände, diakonischer Einrichtungen (KASA) bzw. Beezirksstellen und der evangelischen Landeskirchen?  Inwieweit war/ist die Programmkonzeption angemessen: 

  1. Welche Stärken und Schwächen hatte die zentralisierte Steuerung des Programms von Nürnberg bzw. Stuttgart aus, sowie die Kooperation mit dem DKH-Fluthilfekoordinator?

  2. War die Benennung eines Katastrophenhilfebeauftragten bei den LV hilfreich? Welche Vorbereitung auf den Katastrophenfall hätten diese ggfs. für eine bessere Bearbeitung ihrer Aufgaben gebraucht? Welche Implikationen ergeben sich für das Anforderungsprofil von Katastrophenhilfebeauftragten? 

  3. War die Aufgliederung der Hilfe in Sachspenden, Soforthilfe und Härtefallhilfen sinnvoll und inwiefern haben externe Faktoren (bspw. unterschiedliche gesetzliche Rahmenbedingungen) bei der Umsetzung der Hilfen eine Rolle gespielt? Welcher weiterer Hilfen hätte es vor Ort ggf. bedurft?

Reichweite und Inklusion:

  1. Wie wird die Zusammenarbeit der Öffentlichkeitsarbeit der involvierten Akteure (DKH/diakonische Landesverbände/ lokale Träger) bewertet in Bezug auf die Bekanntmachung der Hilfen sowie der Außenkommunikation insgesamt?

Effektivität: 

  1. Wie wurden der „Leitfaden Katastrophenhilfe“ der DKH und der des bayrischen Landesverbands praktisch genutzt und umgesetzt? Was waren die Stärken und Schwächen der Leitfäden und gibt es Lücken? 

  2. Was waren die Stärken und Schwächen der genutzten Antrags-, Berichts und Vertragsformate etc. der DKH und wie können diese verbessert werden bzw. was fehlte?

  3. Welche unterschiedlichen strukturellen Gegebenheiten innerhalb der beiden LV, auch mit Bezug auf die implementierenden lokalen Träger, begünstigten die Arbeit vor Ort bzw. stellten erschwerende Herausforderungen dar? 

  4. Welche Rolle nahmen die kirchlichen Akteure bei der Aufgleisung der Hilfe bzw. bei der Umsetzung der Projekte in den beiden Landesverbänden ein? Welchen Einfluss hatte das kirchliche Profil der Akteure auf das Gelingen?

     

Effizienz: 

  1. Inwieweit wurden die LV und die lokalen Träger hinsichtlich (Personal-) Ressourcen und Vorgaben in die Lage versetzt, die Hilfen vor Ort umzusetzen? 

  2. Wie wurden Abstimmungsprozesse, Aufgabenverteilungen und Verantwortungen wahrgenommen, insbesondere zwischen Landesverbänden und lokalen Trägern, und waren diese klar definiert? Waren die Anforderungen an die Arbeitsweise der Katastrophenhilfe klar definiert? 

 


[1] Siehe: ALNAP (2025) Adapting the OECD criteria for the evaluation of humanitarian action. An ALNAP guide. London: ALNAP/ODI Global.

Evaluationsdesign/ Methoden

Im technischen Angebot soll die methodische Vorgehensweise umrissen und in einem späteren Inception Report detailliert dargelegt werden. Zur Beantwortung der einzelnen Evaluationsfragen wird erwartet, dass ein Methoden-Mix und Triangulation zur Anwendung kommen. Wo möglich und angemessen, werden disaggregierte Daten erwartet (z. B. nach Alter, Geschlecht). Außerdem wird erwartet, dass die Evaluation in Übereinstimmung mit den OECD DAC Qualitätsstandards durchgeführt wird. Bei der Erhebung sollen eventuelle bestehende Machtgefälle und die Bedürfnisse, Rechte und Würde von Betroffenen berücksichtigt und die Prinzipien des Do-No-Harm-Ansatzes angewendet werden.   

Die Evaluation soll in zwei Phasen durchgeführt werden:

  1. Inception Phase:

    Die Inception Phase umfasst ein Kick-off-Meeting (voraussichtlich online), eine Durchsicht der wichtigsten Programmdokumente und explorative Interviews (persönlich, online oder per Telefon) und die Erarbeitung eines Inception Reports. 

    2)  Datenerhebung, -analyse und Berichtslegung:

    Im Rahmen der Datenerhebung finden mindestens eine Analyse der Programmdokumente (hierzu gehören in erster Linie Anträge, Verträge und Berichte der LV bzw. der DKH sowie Produkte der Programmevaluierung des Hochwasserhilfeprogramms in Nordrhein-Westphalen/Rheinland-Pfalz von 2025 und die Leitfäden) sowie Einzel- und oder Gruppeninterviews und möglicherweise weitere Methoden und Instrumente Anwendung. 

    Vor der Fertigstellung des Evaluierungsberichts wird die*der Evaluator*in die vorläufigen Ergebnisse und Empfehlungen mit der Evaluations-Begleitgruppe, bestehend aus ausgewählten Mitarbeitenden der DKH, der diakonischen Landesverbände und ggf der lokalen Träger, diskutieren und validieren. Es bleibt der*dem Evaluator*in überlassen, wie sie*er diese Diskussion organisieren möchte (z.B. online). Entsprechende Vorschläge sind im Angebot willkommen. Eine finale Ergebnispräsentation mit erweitertem Teilnehmendenkreis ist vorgesehen (voraussichtlich online). 

Ablauf der Evaluation/Zeitplan (vorläufig)

Datum/Zeitraum 

Ereignisse/Aktivitäten

16.08.2026

Einreichung von Interessenbekundung und Einsendung von eventuellen Fragen zu der Aufgabenbeschreibung

20.08.2026

Einladung ausgewählter Evaluator*innen, ein Angebot abzugeben. 

06.09.2026

Einreichung von technischen und finanziellen Angeboten (für diejenigen, die eingeladen sind, ein Angebot abzugeben)

11.09.2026

Auftragsvergabe und Vertragsabschluss

Kalenderwoche (KW) 38 

Auftragsklärungsgespräch/ Kick-Off mit Evaluationsbegleitgruppe

KW 39

Einreichung des Inception Reports als Entwurf

KW 40

Feedback zum Entwurf des Inception Reports Evaluationsbegleitgruppe  

KW 41

Einreichung der finalen Version des Inception Reports

KW 41-46

Datenerhebung, -analyse und Erstellung und Einreichung des Berichtsentwurfs

KW 47

Evaluator*in präsentiert und diskutiert die vorläufigen Evaluationsergebnisse und -empfehlungen mit Evaluationsbegleitgruppe

KW 47/48

Feedback der Evaluationsbegleitgruppe zum Berichtsentwurf 

KW 49

Einreichung des finalen Evaluationsberichts 

KW 49/50

Abschlusspräsentation der Ergebnisse

 

Der Zeitplan ist vorläufig. Der finale Zeitplan und die genauen Daten werden mit der*dem ausgewählten Evaluator*in und den beteiligten Akteuren abgestimmt.

Das Budget für diese Evaluierung darf 12.000 EUR nicht überschreiten. 

Erwartete Produkte

Inception Report

Im Inception Report wird beschrieben, wie die geforderten Leistungen erbracht, welche Methoden angewandt und wie und welche Daten erhoben werden. Der Inception Report soll eine Evaluationsmatrix enthalten, aus der hervorgeht, anhand welcher Informationsquellen und mithilfe welcher Methoden und entlang welcher Kriterien die verschiedenen Evaluationsfragen bearbeitet werden. Darüber hinaus soll der Inception Report einen detaillierten Aktivitäten- und Zeitplan sowie ein vorläufiges Inhaltsverzeichnis für den Evaluationsbericht enthalten.

Es können auch Vorschläge gemacht werden, die die ToR ergänzen oder einschränken. Die auftraggebende Organisation muss dem Inception Report innerhalb eines vereinbarten Zeitraums zustimmen. 

Evaluationsbericht und Präsentation   

Der Evaluationsbericht sollte nicht mehr als 30 Seiten umfassen, einschließlich einer Zusammenfassung (ohne Anhänge). Der Evaluationsbericht muss von der auftraggebenden Organisation akzeptiert werden. 

Die vorläufigen Evaluationsergebnisse und Empfehlungen werden mit den wichtigsten Akteuren diskutiert. Eine Abschlusspräsentation und Diskussion mit Vertreter*innen von DKH und Partnerorganisationen wird nach der Abnahme des Evaluationsberichtes (entweder online oder in Berlin) erfolgen. 

Schlüsselqualifikationen der Evaluator*innen

Gesucht wird ein*e Evaluator*in, die*der nachweislich folgende Qualifikationen mitbringt:

  • Mehrjährige Erfahrung in der Vorbereitung und Durchführung von Evaluationen.

  • Fundierte Kenntnisse in quantitativen und qualitativen empirischen Datenerhebungs- und Analysemethoden.

  • Arbeitserfahrung in der humanitären Hilfe, vorzugsweise auch in Deutschland

  • Arbeitserfahrung in der Organisationsentwicklung

  • Kenntnisse der DKH, Diakonie und den Strukturen der Evangelischen Kirche 

Inhalt des Angebots der Evaluator*innen

Das Ausschreibungsverfahren ist zweistufig: Interessenbekundung und Angebotsabgabe. 

a.) Interessenbekundung: 

Alle interessierten Evaluator*innen werden gebeten, bis zum 16.08.2026 eine Interessensbekundung an die unten angegebene E-Mail-Anschrift einzureichen. Fragen zu den zu erbringenden Leistungen können ebenfalls bis zum 16.08.2026 eingereicht werden.

 Als Teil der Interessenbekundung reichen Sie bitte per E-Mail folgende Angaben ein: 

  • Eine kurze Profilbeschreibung, die Informationen über die Kompetenzen und die Eignung der*des Evaluators*in für die Durchführung des Auftrags enthält, einschließlich aussagekräftigem Lebenslauf. Aus Datenschutzgründen senden Sie den Lebenslauf bitte in einer separaten Datei; 

  • Ggfs. Fragen, die Sie zu den Aufgabenstellungen haben.

Danach werden die Antworten auf alle Fragen sowie die Aufforderung zur Einreichung vollständiger Angebote an diejenigen versandt, die sich im Rahmen des Interessenbekundungsverfahrens qualifiziert haben. Bitte sehen Sie davon ab, weitere Informationen telefonisch anzufordern.

b.) Einreichung von Angeboten: 

Der zweite Schritt ist die Einreichung von Angeboten. Die Angebote müssen bis spätestens 06.09.2026 an die unten angegebene E-Mail-Adresse übermittelt werden. Ein vollständiges Angebot besteht aus: 

  • einem technischen Angebot, welches das Evaluationskonzept darlegt und die Methoden und Instrumente zur Beantwortung der Evaluationsfragen skizziert (einschließlich eines Zeitplans); 

  • einem finanziellen Angebot, in dem die Honorare für die*den Evaluator*in (einschl. Angabe zur Höhe der MwSt.), die geschätzten Reise- und Nebenkosten sowie evtl. weitere Kosten aufgeführt werden. Bitte beachten Sie, dass keine Pauschalbeträge gezahlt werden können.

Wir behalten uns das Recht vor, Interviews zu führen, um eine Entscheidung zu treffen. Es werden nur vollständige, fristgerecht eingereichte Angebote berücksichtigt. 

Auswahlkriterien für die Auftragsvergabe

Der Auftrag wird an das wirtschaftlichste Angebot vergeben. Die Bewertung der Angebote erfolgt auf der Grundlage folgender Kriterien und deren Gewichtung:   

Auswahlkriterien

Gewichtung der Auswahlkriterien in %

Qualität des technischen Angebots (einschl. das Verständnis der Aufgabenstellung und der vorgeschlagenen Methodik)

40 %

Qualifikation des*der Evaluator*in

30 %

Gesamtpreis

30 %

Interessensbekundung

Die Terms of Reference finden Sie hier zum Download

 

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung an:

Markus Koth (Markus.koth@diakonie-katastrophenhilfe.de)

Franziska Uhlen (franziska.uhlen@diakonie-katastrophenhilfe.de

Judith Stegemann (judith.stegemann@diakonie-katastrophenhilfe.de

 

Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e. V. 

Diakonie Katastrophenhilfe

Caroline-Michaelis-Straße 1 

10115 Berlin 

Deutschland