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Demokratische Republik Kongo

Soforthilfe nach Ebola-Ausbruch

Katastrophenvorsorge Nothilfe
Letzte Aktualisierung: 22.05.2026
Eine Gesundheitsmitarbeiterin misst Fieber bei einer Frau an einem Check Point

Seit Mai 2026 gibt es einen neuen Ebola-Ausbruch in der DR Kongo, den die Weltgesundheitsorganisation WHO als gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite einstuft. Nach Angaben der lokalen Behörden waren bereits in der ersten Woche nach Ausbruch mindestens 130 Menschen gestorben und 500 erkrankt. Die Lage verschärft sich weiter, denn das Gesundheitssystem ist überlastet durch andere Krankheiten wie Masern. Die Diakonie Katastrophenhilfe ist gemeinsam mit Partnerorganisationen vor Ort und bereitet Hilfsmaßnahmen gegen den Ebola-Ausbruch vor.

Ebola ist bereits mehrfach in der Vergangenheit in der Demokratischen Republik Kongo ausgebrochen. Jetzt in 2026 liegt das Epizentrum in der nordostkongolesischen Provinz Ituri. Erste Fälle wurden auch in der Provinz Nord-Kivu mit der Hauptstadt Goma bestätigt, in der die Diakonie Katastrophenhilfe ein Projektbüro unterhält. Das Nachbarland Ruanda hat seine beiden Grenzübergänge zu Goma geschlossen, um die Ausbreitung durch Grenzübertritte zu verhindern. Schutzmaßnahmen können flächendeckend kaum eingehalten werden. Daher ist Prävention, Risikoaufklärung und die Einbindung der Bevölkerung in alle Schutzmaßnahmen wichtig, um die Ausbreitung zu stoppen.

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  • Die Diakonie Katastrophenhilfe und ihre Partnerorganisationen planen ein Notfallprojekt zum Schutz der Menschen vor einer Ebola-Infektion. Geplant sind Präventionsmaßnahmen, um eine weitere Verbreitung zu minimieren. Dazu gehören etablierte Kommunikationswege, um neue Infektionen zu verfolgen und die Ausbreitung der Infektion gezielt zu verhindern.
  • Die Diakonie Katastrophenhilfe arbeitet mit mehreren lokalen Partnerorganisationen in den Provinzen Ituri, Nord-Kivu und Süd-Kivu zusammen. Die Mitarbeitenden beobachten die Lage kontinuierlich und stimmen sich eng miteinander ab. Derzeit laufen die bestehenden Projekte wie geplant. Partnerorganisationen prüfen, wie Projektaktivitäten so angepasst werden können, dass Mitarbeitende und einbezogene Gemeinden nicht gefährdet werden, sich mit Ebola zu infizieren.
  • Die Diakonie Katastrophenhilfe hat in ihrem Büro in Goma Vorsichtsmaßnahmen verstärkt und ihre Mitarbeitenden über Schutzregeln, wie besondere Hygienemaßnahmen und regelmäßiges Fiebermessen, informiert. Diese werden den Mitarbeitenden auch für zuhause empfohlen. 

 

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Carsten Obergfell

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4722service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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