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Neue Wege in der Psychotherapie in Deir ez-Zor und Al Raqqa

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Mit Virtual Reality Brillen macht die syrische Partnerorganisation GOPA DERD Traumatherapie wirkungsvoller und zugänglicher.

Klientin mit Virtual Reality Brille in Syrien

Die Diakonie Katastrophenhilfe und ihre Partnerorganisation GOPA‑DERD setzen in einem Projekt Virtual‑Reality‑Brillen in Einzeltherapien ein, um Trauma- und Angstbehandlungen effektiver zu machen, denn viele Menschen sind bis heute von den Gräueln des syrischen Bürgerkriegs tief geprägt. In sicheren und von Therapeut*innen gesteuerten virtuellen Szenarien können Nutzer*innen mithilfe der Brillen Stress, Angst und Schmerz reduzieren. Die Brillen schaffen in virtuellen Räumen eine sichere Umgebung, die das Gehirn mit visuellen und auditiven Reizen beschäftigt.

Beschwerden nehmen ab

So kann eine Person , die eine Virtual Reality Brillen nutzt, ihre Aufmerksamkeit zum Beispiel von Zwangsgedanken weglenken. Herzrasen und körperliche Beschwerden nehmen ab, und die Nutzer*innen fühlen sich nach den Sitzungen entspannter. In Therapien mit Kindern und Jugendlichen sind die Brillen besonders wirksam, denn sie helfen, Vertrauen zu schaffen. Dadurch sind die Kinder und Jugendlichen motivierter, in den Therapiesitzungen mitzuwirken.

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