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Neues Hilfsprogramm für Schulkinder in Beirut

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Am 4. August 2020 hat die Explosion eines Waffenlagers im Hafen von Beirut rund 300.000 Menschen obdachlos gemacht. Und die Corona-Pandemie hat die Situation weiter verschärft: Immer mehr Menschen leiden unter Hunger. Wegen Covid-bedingter Schulschließungen erhalten Schulkinder durch unser Hilfsprogramm Nahrungsmittel-Pakete nach Hause.

Die verheerende Explosion auf dem Hafengelände von Beirut im August 2020 hat den Libanon sehr hart getroffen: 200 Menschen starben. Rund 300.000 verloren ihr Zuhause. Nach Angaben der Weltbank lebt mehr als die Hälfte der rund fünf Millionen Menschen in dem Land in Armut. Mit unserem Projekt verbessern wir die Ernährungssituation von mehr als 3.000 Schulkindern in Beirut im Alter von 3 bis 16 Jahren in insgesamt fünf Schulen. Drei davon liegen in der Nähe des Hafens und zwei in etwas abgelegenen Gebieten, in denen besonders bedürftige Menschen wohnen.

16.000 Lebensmittel-Pakete an 2.000 Familien

Ursprünglich sollten die Kinder durch das Projekt in den Schulen mit Mahlzeiten versorgt werden. Da dies durch pandemiebedingte Schulschließungen nicht gewährleistet werden kann, erhalten die begünstigten Familien Nahrungsmittelpakete, so dass die Familien die Mahlzeiten zu Hause selber zubereiten können. Die Lebensmittel werden lokal beschafft und bestehen größtenteils aus heimischen Produkten.Insgesamt werden 16.000 Lebensmittel-Pakete über acht Monate je einmal pro Monat an 2.000 Familien ausgegeben. Die Verteilungen werden von freiwilligen Eltern der Kinder übernommen, die dafür eine Aufwandsentschädigung von umgerechnet 8,40 Euro pro Tag bekommen.

Zum Schutz vor Covid-19 erhalten alle Freiwilligen einen PCR-Test pro Monat. Außerdem finden Corona-Präventionstrainings statt. Das Projekt wird mit 300.000 Euro durch den Bild hilft e.V./Ein Herz für Kinder gefördert.

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