Shamavu Lubago spricht Menschen dort an, wo sie täglich zusammenkommen: an der Wasserstelle. Sie teilt Hygienetipps und ihr Wissen, Symptome einer Ebola Erkrankung zu erkennen und schützt so bis zu 200 Nachbarinnen und Nachbarn vor einer Infektion
Die Mitarbeiterin des Gesundheitsdienstes „Transcultural Psychosocial Organization“, einer Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe in Nord Kivu ist für ihre Nachbarn zu einer wichtigen Informationsquelle geworden. Jeden Tag spricht sie Menschen in der Nähe einer Wasserstelle an, wenn diese ihre Kanister auffüllen. Shamavu Lubago erinnert sie an die wichtigsten Warnzeichen einer Ebola‑Infektion: hohes Fieber, starke Müdigkeit, Erbrechen, Durchfall und unerklärliche Blutungen. Dann betont sie, wie wichtig es ist, sich regelmäßig die Hände zu waschen, sauberes Wasser zu verwenden und sofort einen Arzt oder eine Ärztin aufzusuchen, wenn Symptome auftreten. „Ich kann täglich fast 200 Menschen aufklären. Die Leute kennen mich, vertrauen mir und kommen sogar zu mir, um mir Fragen zu stellen“, sagt Shamavu Lubago.