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Nach dem Erdbeben müssen auch die Seelen heilen

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Häuser wurden zerstört, Menschen vermissen ihre Angehörigen im Erdbebengebiet. Die psychosoziale Erste Hilfe unserer Partnerorganisation unterstützt Betroffene, Sicherheit und Perspektive zurückzugewinnen.

Die Zahl der Todesopfer nach dem Erdbeben steigt weiter und liegt mittlerweile bei 281, teilte die kolumbianische Katastrophenschutzbehörde UNGRD mit. Mehr als 4.500 Menschen wurden durch herabstürzende Trümmerteile oder andere Auswirkungen des Bebens verletzt, 300 Personen sind tödlich verunglückt und 379 gelten offiziell als vermisst. Körperlichen Verletzungen und materiellen Schäden sind erheblich. Viele Menschen erleben Angst, Schock, Trauer und große Unsicherheit. Familien haben Angehörige verloren, Häuser sind zerstört; der gewohnte Alltag vieler Menschen im Erdbebengebiet ist zusammengebrochen. Psychosoziale Erste Hilfe gibt Betroffenen in dieser akuten Phase Orientierung und Unterstützung. Sie hilft, das Erlebte zu verarbeiten, ein Gefühl von Sicherheit wiederzugewinnen und  – falls nötig – weitere Hilfe zu erhalten.

Psychosoziale Unterstützung

Die Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe, Tierra de Paz, bietet psychosoziale Unterstützung für die vom Erdbeben Betroffenen an. Menschen, die Angehörige verloren haben, erhalten emotionale Unterstützung, Trauerbegleitung und psychologische Erste Hilfe.

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