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Wiederaufbau und Begegnung

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Viele Menschen in den Hochwassergebieten des Ahrtals kämpfen noch immer mit dem Verlust wichtiger sozialer Treffpunkte. Mikroprojekte lassen Gemeinschaft neu entstehen.

Quartiersprojekt: Open-Air Gesundheitsparcours

Auch fünf Jahre nach dem Hochwasser im Ahrtal sind die Folgen für die Menschen in Rheinland‑Pfalz und Nordrhein‑Westfalen sichtbar und Lücken, die in soziale Netzwerke gerissen wurden, sind bis heute nicht geschlossen. Öffentliche Orte der Begegnung wie Gemeindehäuser, Marktplätze und Spielplätze wurden zerstört und konnten nicht sofort wieder aufgebaut werden.

Mikroprojekte in zehn Kommunen

In zehn besonders betroffenen Kommunen entlang von Mosel, Kyll, Ahr, Wupper, Ruhr und Volme können Diakonische Einrichtungen, Kirchengemeinden und Mitwirkende der Gemeinwesenarbeit Projektförderung beantragen, um Ideen zur Förderung sozialer Gemeinschaft umzusetzen. Dafür stehen seitens der Diakonie Katastrophenhilfe rund vier Millionen Euro bereit. Beantragt werden z.B. Gesundheitsparcours, urbane Begrünung oder Bildungsangebote, die dazu beitragen, die sozialen Bindungen zu stärken und die Menschen resilienter zu machen. Mit diesen Projekten bekommt die Gemeinschaft der Menschen vor Ort neue Räume des Miteinanders.

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