Die Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe ist seit fünf Jahren in der Hochwasserhilfe tätig. Mobile Teams der Diakonie Katastrophenhilfe und lokale Partner halfen mit Sofort- und Wiederaufbauhilfe, bei der Beratung von Betroffenen und bei der Prävention. Dafür wurden mehr als 47,8 Millionen Euro aus Spenden in der Katastrophenregion eingesetzt.
Nachdem die Fluten im Juli 2021 Häuser und Menschen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz mit sich rissen, reagierten Diakonie Katastrophenhilfe und das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe schnell und entschlossen. Gemeinsam setzten sie elf Projekte in den betroffenen Regionen um, wofür mehr als 47 Millionen Euro aus Spenden aufgewendet wurden. Vor Ort gingen mobile Teams direkt zu den vom Hochwasser betroffenen Menschen, berieten sie, organisierten finanzielle Hilfe und gaben psychosoziale Unterstützung. Sie halfen dort, wo der Bedarf am größten war oder staatliche Hilfe sowie Versicherung nicht alle Kosten für entstandene Schäden deckten. Vor allem besonders verletzliche oder sozial schwache Menschen bekamen schnell gezielte Unterstützung.
Nahezu alle Spendenmittel sind fünf Jahre später ausgegeben oder verplant. Konkrete Zahlen zeigen, wie die Hilfe ankam: Die Teams zahlten Haushaltsbeihilfen an 1.875 Haushalte in Höhe von 9,2 Millionen Euro aus und bewilligten Wiederaufbauhilfen für 764 Haushalte (10,3 Millionen Euro). In 185 Härtefällen flossen etwa 0,85 Millionen Euro. Noch bis August 2025 begleiteten die mobilen Teams Beratungsgespräche und boten umfangreiche psychosoziale Hilfe an. Heute stärken kleine Projekte soziale Gemeinschaften, um sie auch für zukünftige Herausforderungen vorzubereiten