Dank etablierter Strukturen, die mit staatlichen Stellen kooperieren, erreichten Diakonie Katastrophenhilfe und lokale diakonische Werke viele vom Hochwasser betroffene Menschen besonders effektiv.
Die Diakonie Katastrophenhilfe und diakonische Werke vor Ort halfen vielen Menschen nicht nur unmittelbar nach der Katastrophe, sondern sie wurden auf kommunaler Ebene als wichtige Kooperationspartner geschätzt. Mobile Teams, die Teil der diakonischen Werke vor Ort waren, suchten den Kontakt zu Haushalten, die vom Hochwasser betroffen waren. Dabei stellten sie fest, wie schwer es für diese Menschen war, staatliche Unterstützung in Anspruch zu nehmen, die oft nicht alle Kosten abdeckte. Die mobilen Teams konnten helfen, Anträge auf staatliche Hilfe zu stellen. Im Vergleich zu staatlichen Angeboten hatten sie den Vorteil, die Situation in den Haushalten und Familien direkt zu erfassen und persönliche Gespräche mit den Betroffenen zu führen.
Die Teams der lokalen diakonischen Werke stimmten sich in regelmäßigen Koordinationstreffen mit anderen Hilfsorganisationen ab, um Lücken oder Dopplungen zu vermeiden. Fluthilfekonferenzen dienten vor allem dazu, sich mit staatlichen Akteure systematisch auszutauschen. Diese effektive Kooperation und der Austausch zwischen lokalen diakonischen Werken, der Diakonie Katastrophenhilfe und staatlichen Stellen hat geholfen, die Zusammenarbeit zu verbessern.