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Demokratische Republik Kongo

Gegen den Hunger

Nothilfe
Letzte Aktualisierung:
 24.09.2019
Binnenflüchtlinge schauen in die Kamera.

In der Demokratischen Republik Kongo hungern Millionen Menschen. Allein 2017 hat ihre Zahl um 30 Prozent zugenommen auf fast acht Millionen. Der Hunger ist menschengemacht und die Folge von jahrelangem Krieg. Wir sind seit vielen Jahren vor Ort und engagieren uns mit lokalen Partnern für die dem Konflikt schutzlos ausgelieferten Menschen.

Die Versorgungskrise trifft ein Land, dem es nicht an Ressourcen mangelt, weder an Wasser noch an fruchtbarem Land. Der Großteil der Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft, doch immer wieder werden die Äcker zu Kriegsschauplätzen und die Menschen müssen fliehen.

In Süd-Kivu im Osten der Demokratischen Republik Kongo nimmt die Gewalt seit 2018 zu. Splittergruppen des Militärs und Rebellen bekämpfen sich. Zusätzlich flüchten tausende Familien aus Burundi, die vor politischer Verfolgung Schutz suchen. Die bitterarmen Menschen in Süd-Kivu nehmen die Flüchtlinge auf – auch wenn sie selbst nicht genug Essen haben.

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  • Wir helfen gemeinsam mit unserem Partner, der Groupe Milima, die Bevölkerung in Süd-Kivu mit Nahrungsmitteln und anderen lebenswichtigen Gütern zu versorgen.

  • Die Begünstigten sind Menschen, die weniger als zwei Mahlzeiten pro Tag zu sich nehmen, Opfer von Brandanschlägen oder Vertreibung geworden sind oder mehr als drei Kinder unter zehn Jahren versorgen.

  • 150 Familien bekommen außerdem Decken, Plastikplanen, Wasserkanister, Kochtöpfe, Besteck, Seife und Stoff für Kleidung.

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Nachrichten aus dem Projekt
Mann und Frau sitzen auf einer Bank aus Stein.

Kapungu Mukusa und Zongo Mudala gehören zu den intern Vertriebenen in der Demokratischen Republik Kongo, die in Oicha ein neues Leben anfangen.mehr...

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 17.06.2019
Mann und Frau sitzen auf einer Bank aus Stein.Siegfried Modola / Diakonie Katastrophenhilfe

Eines neues Leben beginnen

Kapungu Mukusa und Zongo Mudala gehören zu den intern Vertriebenen in der Demokratischen Republik Kongo, die in Oicha ein neues Leben anfangen.

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Vom 15.06.2019
Eine Frau im Kongo sitzt an einer Nähmaschine.Siegfried Modola / Diakonie Katastrophenhilfe

Zukunft durch Arbeit

In der Stadt Oicha in der Demokratischen Republik Kongo arbeitet Maska Fasila, 34, als Schneiderin. Dank der finanziellen Unterstützung unserer Partnerorganisation PPSSP konnte sie sich eine Nähmaschine kaufen.

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  • 27.05.2019

    Schutz, wo er gebraucht wird: Zur Verbesserung des Dialogs zwischen den Gemeinden helfen wir in Süd-Kivu bei der Gründung von Schutzkomitees und schulen die Mitglieder in Konfliktvermeidung.

  • 07.03.2019

    Unsere Hilfe zur Ernährungssicherung achtet vor allem auf Mädchen und Jungen, da in der Demokratischen Republik Kongo mindestens 750.000 Kinder unter fünf Jahren als mangelernährt gelten.

  • 15.02.2019

    Mit unserem Partner Groupe Milima sind wir in der Konflikt-Region Süd-Kivu aktiv. Geflüchtete erhalten zum Beispiel Koch-Utensilien und andere wichtige Dinge, um den Alltag besser bestreiten zu können.

  • 16.10.2018
    Familie mit ViehSiegfried Modola / Diakonie Katastrophenhilfe

    Die Demokratische Republik Kongo ist bis heute durch eine instabile Sicherheitslage geprägt. Vor allem Lebensmittel helfen den Menschen in Süd-Kivu.

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Carsten Obergfell

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4711service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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