Die Hitze erreicht bis zu 50 °C, Wasser ist knapp und Gesundheitsstationen sind viele Kilometer entfernt. Für die HIV-positive Geflüchtete Edehafti Adana ist die Nahrungsmittelhilfe von FSA, einer Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe, eine ergänzende und lebensrettende Maßnahme.
In der äthiopischen Gemeinde des Bure Kebele-Gebiets herrschen widrige Lebensbedingungen: Die Temperaturen können bis zu 50 °C erreichen, Wasser ist ein sehr knappes Gut und bis zur nächsten Gesundheitsstation müssen die Menschen bis zu 80 Kilometer zurücklegen. Weil diese Bedingungen Frauen und Kranke besonders hart treffen, richtet die Partnerorganisation Friendship Support Association (FSA) ihre Arbeit vorrangig an Familien, die von einer Frau allein geführt werden oder an gesundheitlich eingeschränkte Menschen. Sie stehen bei der Nahrungsmittelverteilung, die in einem Zeitraum von 20 Monaten durchgeführt wird im Zentrum.
Edehafti Adana ist HIV-positiv und musste aus Eritrea flüchten. Sie berichtet, dass sie drei Tage zu Fuß zur Klinik brauchte, in der jedoch keine Medikamente verfügbar waren. Auch der Zugang zu Nahrungsmitteln ist schwierig. Sie sagt: „Die Nahrungsmittelhilfe bedeutet mir sehr viel. Seit ich die Unterstützung erhalten habe, kann ich aus Weizenmehl Brot und Brei zubereiten und jetzt drei Mahlzeiten am Tag zu mir nehmen.“
Wegen des Krieges kann Edehafti nicht nach Eritrea zurückkehren. Sie hofft weiter auf Unterstützung und eine bessere Zukunft als Geflüchtete. Für sie ist die Arbeit von FSA lebensnotwendig.