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Diakonische Einrichtungen nehmen Förderanträge entgegen

Hochwasser 2013: Wiederaufbauphase beginnt

Nach dem verheerenden Hochwasser an Elbe und Donau beginnt die Diakonie Katastrophenhilfe mit der dritten Phase ihres Hilfsprogramms, der gezielten Unterstützung Bedürftiger beim Wiederaufbau. "Wir haben bewusst gewartet, bis die staatlichen Wiederaufbaurichtlinien in allen betroffenen Ländern verabschiedet sind. Jetzt können wir genau denjenigen unter die Arme greifen, die durch die Maschen des Netzes fallen oder nicht genug eigene Mittel haben, um überhaupt in den Genuss einer staatlichen Förderung zu kommen", erklärt Stefan Schröer, Fluthilfekoordinator der Diakonie Katastrophenhilfe.

Seit Ende Juli beobachtet er mit einem Expertenteam in Magdeburg genau, welche Auswirkungen die unterschiedlichen staatlichen Regelungen für die Betroffenen haben. "Nun können wir die Menschen verlässlich beraten und die Spendengelder dort einsetzen, wo sie am Nötigsten gebraucht werden", so Schröer. Denn lange nicht alle Betroffenen können staatliche Wiederaufbauhilfen erhalten. Vielen Menschen, gerade denjenigen, die noch Kredite nach dem Jahrhunderthochwasser von 2002 abzahlen müssen oder lange Einkommensausfälle verkraften mussten, ist es unmöglich, den geforderten Eigenanteil aufzubringen. "Hier kann die Diakonie Katastrophenhilfe einspringen", so Schröer.

In den diakonischen Einrichtungen Bayerns, Thüringens, Sachsens und Sachsen-Anhalts können Betroffene ab jetzt Unterstützung für den Wiederaufbau ihres Wohnraums beantragen. Zur Bewilligung hat die Diakonie Katastrophenhilfe eigene Bedürftigkeitskriterien entwickelt. Neben der Wiederherstellung von Wohnraum hofft Stefan Schröer genug Geld zu haben, um zusätzlich Kleinunternehmern wieder auf die Beine zu helfen. Außerdem betont er: "Klar ist auch, die Menschen brauchen nicht nur Geld, sie brauchen Unterstützung. Leute, die ihnen mit Rat und Tat in dieser schwierigen Zeit zur Seite stehen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den diakonischen Einrichtungen beraten bei der Antragsstellung und haben gleichzeitig ein Ohr für die Sorgen der Betroffenen. Das zeichnet unser Hilfsprogramm aus."

Der Diakonie Katastrophenhilfe und den diakonischen Landesverbänden Bayern, Brandenburg, Mitteldeutschland (Sachsen-Anhalt und Thüringen), Niedersachsen, Sachsen und Schleswig-Holstein stehen gut 20 Millionen Euro Spenden für den Wiederaufbau zur Verfügung. Bisher konnten 1,7 Mio. Euro für Sofortmaßnahmen wie psychosoziale Beratung, finanzielle Haushaltsbeihilfen und die Verteilung von Trocknergeräten bereitgestellt werden.

Die Diakonie Katastrophenhilfe nimmt weiterhin Spenden unter dem Stichwort: "Fluthilfe" entgegen.

MEHR INFORMATIONEN

Kontakt:
Urte Lützen, Diakonie Katastrophenhilfe,
Tel.: 030 65211 1835, Mobil: 0152 227 019 04, Mail: presse@diakonie-katastrophenhilfe.de

Digitale Pressemappe:
www.diakonie-katastrophenhilfe.de/presse

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Tommy Ramm

Pressesprecher Diakonie Katastrophenhilfe

+49 30 65211 1225tommy.ramm@diakonie-katastrophenhilfe.de