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1.000 Tage Krieg im Sudan

„Gleichgültigkeit ist Munition für diesen Krieg“

Am morgigen Freitag dauert der Krieg im Sudan bereits 1.000 Tage an. Rund 21 Millionen Menschen hungern und mehr als 150.000 Zivilisten wurden bisher getötet. Dazu sagt Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe:

„Die Weltgemeinschaft begegnet der anhaltend katastrophalen Lage im Sudan mit Gleichgültigkeit. Das ist Munition für diesen Krieg, der global die größte humanitäre Krise ausgelöst hat. Es ist keine durchgreifende diplomatische Initiative zu erkennen, die Hoffnung auf ein Ende des Krieges macht und die humanitäre Lage verbessert. In Anbetracht neuer militärischer Konflikte in der Welt befürchte ich, dass der Krieg im Sudan noch stärker als bisher ignoriert und vergessen wird. Das gefährdet Zehntausende Menschenleben.

Die Diakonie Katastrophenhilfe wird weiter die Emergency Response Rooms als humanitäre Partner im Sudan unterstützen und hat dafür bisher 1,5 Millionen Euro bereitgestellt. Die Nachbarschaftskomitees betreiben landesweit Suppenküchen, organisieren Medikamente für Kliniken oder helfen Familien während der Flucht vor dem Krieg. Diese überlebenswichtige Hilfe braucht Rückhalt, der neben Spenden verstärkt von der internationalen Gemeinschaft kommen muss. Es braucht auch von der deutschen Bundesregierung ein klares Bekenntnis, dass uns das Schicksal der Menschen im Sudan nicht egal ist.“

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden:

Diakonie Katastrophenhilfe

Evangelische Bank

IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02

BIC: GENODEF1EK1

Stichwort: Sudan-Krise

Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/ 

Ihr Pressekontakt

Bild von Tommy Ramm

Tommy Ramm

Pressesprecher Diakonie Katastrophenhilfe

+49 30 65211 1225tommy.ramm@diakonie-katastrophenhilfe.de