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Überschwemmungen in Belet Weyne, Somalia. SYPD
Die von Sandsäcken geschützte Trinkwasseraufbereitungsanlage kann pro Tag 100.000 Liter Wasser reinigen. SYPD
Ostafrika

Nothilfe für Flutopfer

Die Wetterextreme könnten kaum schlimmer sein. Unterdurchschnittliche Regenfälle führen am Horn von Afrika seit Jahren zu geringen Ernten, das Vieh verendet. Millionen Menschen fehlt es an Nahrung und Wasser. Die Diakonie Katastrophenhilfe leistet in verschiedenen Projekten Humanitäre Hilfe für die Opfer der Dürre. Jetzt sind die Menschen erneut auf Nothilfe angewiesen. Die seit April andauernde Regenzeit hat enorme Wassermassen mit sich gebracht.

Wetterextreme sorgen für katastrophale Lebensbedingungen

Nach der langen Dürre hat niemand mit soviel Regen gerechnet. Die größte Gefahr für die betroffene Bevölkerung geht von verunreinigtem Trinkwasser aus. Zudem bilden sich überall Brackwasserlachen, die Moskitos anziehen. Um die Ausbreitung von Krankheiten wie Cholera und Malaria zu verhindern, sind die Menschen dringend auf Nothilfe angewiesen.

„Die zunehmenden Wetterkapriolen machen das Leben der Menschen immer schwieriger“, berichtet Huérfano, der auch die Klimawandel-Projekte der Diakonie Katastrophenhilfe betreut. „Die Regenperioden wandeln sich. Sie werden immer unzuverlässiger, bleiben ganz aus oder kommen, wie in diesem Frühjahr, mit enormer Intensität. Wenn die Regenzeit vorbei ist, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Dürresituation zurückkehrt. Das ganze Klima ist aus den Fugen geraten. Mit diesen Extremen zu leben ist eine immense Herausforderung für die Menschen in der Region.“

So hilft die Diakonie Katastrophenhilfe

In Äthiopien werden mehr als 10.000 Flutopfer mit überlebenssichernder Soforthilfe unterstützt. So werden 3.400 Moskitonetze verteilt, Wasserausfbereitungstabletten und Seife ausgegeben. Außerdem erhalten die 1.700 begünstigten Familien des Projekts Plastikplanen, um ihre notdürftigen Unterkünfte regenfest zu machen.

In Kenia wird in der Region Mandera Hilfe geleistet. Die Region im Nordosten des Landes wurde besonders stark von den Überschwemmungen getroffen. Auch dort werden Trinkwasseraufbereitungstabletten und Moskitonetze verteilt. Insgesamt werden 12.000 Menschen unterstützt. Außerdem werden Hygieneschulungen durchgeführt, damit die Betroffenen sich besser vor Krankheiten schützen können.

In Somalia ist seit April eine Trinkwasseraufbereitungsanlage der Diakonie Katastrophenhilfe unermüdlich im Einsatz. Die Anlage ist in Belet Weyne in der Region Hiraan fest stationiert.

„Wir kämpfen hier jedes Jahr mit Überschwemmungen“, erklärt Jürgen Feldmann, der die Projekte des evangelischen Hilfswerks in Somalia verantwortet. „100.000 Liter Trinkwasser schafft die Anlage pro Tag. Belet Weyne liegt am Shabelle-Fluss, der jährlich Hochwasser aus Äthiopien nach Somalia bringt. Doch so schlimm wie dieses Jahr war es noch nie. Wir sind sehr froh, mit der Anlage eine langfristige Hilfsmöglichkeit in der Region zu haben. Sie kann jederzeit aktiviert werden“, so Feldmann weiter.

Zusammen mit der Partnerorganisation SYPD werden außerdem Notfall-Latrinen gebaut, die 1000 Familien den Zugang zu sanitären Einrichtungen ermöglichen. Zudem werden Gutscheine für Güter des täglichen Bedarfs, wie etwa Kochgeschirr, sowie Kits zum Bau einer Notunterkunft an 828 Familien verteilt.

So hilft Ihre Spende

  • Mit 25 Euro können zwei Familien mit Moskito-Netzen versorgt werden und sich so vor Malaria schützen. Jede Familie bekommt zwei Netze.
  • Schon 40 Euro reichen aus, um zehn Familien drei Monate lang mit Trinkwasseraufbereitungstabletten zu versorgen. Mit den Tabletten können sich die Familien vor Cholera und anderen Durchfallerkrankungen schützen.
  • Mit einer Spende von 190 Euro können zehn Familien mit je 5 Metern regenfester Plastikplane versorgt werden. Damit können sie sich eine Notunterkunft bauen und sich vor Regen schützen.

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So hilft Ihre Spende

Mit 25 Euro können zwei Familien mit Moskito-Netzen versorgt werden und sich so vor Malaria schützen. Jede Familie bekommt zwei Netze.

Schon 40 Euro reichen aus, um zehn Familien drei Monate lang mit Tabletten zur Trinkwasseraufbereitung zu versorgen. Mit den Tabletten können sich die Familien vor Cholera und anderen Durchfallerkrankungen schützen.

Mit einer Spende von 190 Euro können zehn Familien mit je 5 Metern regenfester Plastikplane versorgt werden. Damit können sie sich eine Notunterkunft bauen und sich vor Regen schützen.

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Tel.: +49 (0)30 65211-4711
E-Mail: service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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