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Friedensgespräche an Verhandlungstischen

Fürbitte für Gründonnerstag, 24. März 2016

„Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige Gott.“ Ps 11,4

Liturgin/Liturg: Ja, Gott, du hast ein Gedächtnis gestiftet deiner Wunder. Das Passamahl und das Abendmahl erinnern uns an den Aufbruch und an die verheißene Freiheit. Mit Brot und der Frucht des Weinstockes feiern wir die Erlösung. Wir erinnern uns an den Auftrag zu teilen was wir empfangen haben.

Sprecherin/Sprecher
An vielen Orten dieser Welt werden Friedensgespräche an Verhandlungstischen geführt, denn die Menschen sehnen sich nach Aufbruch und Freiheit.
Wir denken heute besonders an die Friedensverhandlungen für Kolumbien, Sudan und Syrien.

Kolumbien: Nach 50 Jahren Gewalt mit über 200.000 Toten, unzähligen Entführungen und über 6 Millionen Binnenflüchtlingen sehnen sich die Kolumbianer nach Frieden. 2012 begannen die Friedensgespräche zwischen Regierung und der linken Rebellengruppen Farc. In diesen Tagen soll die Unterzeichnung eines bindenden Friedensvertrages gelingen.

Liturgin/Liturg: Gott, wir bitten dich, lass einen Neuanfang gelingen, der aus Vergebung und Umkehr erwächst. Stärke den Willen zur Versöhnung, damit die Rache keinen Raum gewinnt. Ehemaligen Kindersoldaten sei nahe mit deiner Liebe.
Wir bitten: Im Geiste Jesu beflügle die Hoffnung am Verhandlungstisch und uns lass erkennen, dass unser Gebet, unsere Meinung und Geld für humanitäre Hilfe auf dem Weg für Freiheit gefragt sind.

Sprecherin/Sprecher:
Süd-Sudan: Im Juni 2011 hatte es eine Friedensvereinbarung gegeben, die der Präsident im Alleingang aufgehoben hat. Die informellen Friedensgespräche, die es seitdem zwischen der sudanesischen Regierung und der bewaffneten Rebellengruppe SPLM-N gibt, blieben bisher ohne Erfolg. Die Geschichte ist voll von gebrochenen Vereinbarungen.

Liturgin/Liturg: Gott, wir bitten dich, sieh die große Angst und Not der Menschen und wie sie des Krieges müde sind. Die Vertriebenen mussten ihre Felder im Stich lassen, ohne etwas anbauen und ernten zu können. Sei nahe denen, die voller Hoffnung Projekte beginnen, die die Hungersnot lindern.
Wir bitten: Im Geiste Jesu beflügle die Hoffnung am Verhandlungstisch und uns lass erkennen, dass unser Gebet, unsere Meinung und Geld für humanitäre Hilfe auf dem Weg für Freiheit gefragt sind.

Sprecherin/Sprecher:
Syrien: 5 Jahre dauert der Krieg. Über 250.000 Menschen wurden getötet. 7,6 Millionen Binnenflüchtlinge befinden sich in Syrien, rund vier Millionen sind aus dem Land geflohen. 13 Millionen Menschen im Land sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, die Hälfte von ihnen sind Kinder.  
Die Friedensverhandlungen laufen und gleichzeitig heizen Waffenlieferungen an Konfliktparteien die Gewalt an. Es herrscht eine brüchige Waffenruhe.

Liturgin/Liturg: Gott, wir bitten dich, sieh das Leid der Millionen syrischer Kinder, die im Krieg und auf der Flucht aufwachsen. Sei ihnen nahe und all denen, die mit friedlichen Demonstrationen und selbstorganisierten Projekten im Land das Fundament für eine zukünftige demokratische Gesellschaft legen.
Wir bitten: Im Geiste Jesu beflügle die Hoffnung am Verhandlungstisch und uns lass erkennen, dass unser Gebet, unsere Meinung und Geld für humanitäre Hilfe auf dem Weg für Freiheit gefragt sind.

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