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Karfreitag

Fürbitten zum 18. April 2014

Die folgenden Formulierungen sind Vorschläge für „Ökumenische Horizonterweiterungen“ für das Allgemeine Kirchengebet/Fürbittengebet am Karfreitag. Sie nehmen Menschen in den Blick, die um der Liebe und der Gerechtigkeit willen von Mächtigen unserer Zeit zu Folter und Tod verurteilt werden. Die Sätze sind ausdrücklich zur Auswahl gedacht.


Lasst uns vor Gott auch denken an die Frauen und Männer,
die in unseren Tagen schreckliche Leiden bis zum Tod ertragen mussten,

weil sie Würde und Menschenrechte der Ärmsten eingefordert
und die Willkür der Herrschenden Herren beim Namen genannt haben.

Gerechte, die ihren Karfreitag erleiden,
weil Herrscher und auch Religionsführer meinen,
damit ihrer Herrschaft und sogar ihrem Gott einen Dienst zu erweisen,

unter ihnen Glaubensgeschwister aus den Gemeinden Jesu in aller Welt
und Menschen, die aus anderen Quellen
die Kraft zur Liebe und zur Wahrheit geschöpft haben,

Hoffnungsträgerinnen und Hoffnungsträger wie Er,
als das Volk von Jerusalem ihn willkommen hieß,

dann wie er gesucht, verraten, verhöhnt, für alle sichtbar liquidiert werden
weil es angeblich „besser ist, dass einzelne Mensch sterben“,
als dass die Ordnung ins Wanken gerät.

Ihnen
und auch denen, die nach dem Willen der Herrschenden
ohne Aufsehen und ohne unser Wissen
für immer verschwinden sollen,

schenke eine Stimme über den Tod hinaus,
die uns Lebenden den Weg weist,
damit der Friede und das Brot sich mehren können
und Gottes Wille geschieht auf Erden.

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