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Für die Menschen im Kongo

Fürbitte für den 20. Sonntag nach Trinitatis

Ugandische Rebellen haben im Osten des Kongos innerhalb von drei Tagen zwei Massaker verübt und dabei mehr als 50 Menschen umgebracht. Unter den Opfern des nächtlichen Überfalls in der Provinz Nord-Kivu sind viele Frauen und Kinder. Zusätzlich haben nördlich von Bukavu sintflutartige Regenfälle am 25. Oktober mindestens 50 Menschenleben gefordert und viele Ortschaften zerstört.


Wir rufen zu dir,
Gott allen Erbarmens,
angesichts der vielen vergessenen Kriege

Wir bitten heute für die Menschen im Osten des Kongo,
wo in diesen Wochen wieder sinnlose Gewalt
Menschenleben zerstört und niemand helfen kann:

Sieh doch auf die, die aus ihren Häuser fliehen mussten
und von ihren Feldern verjagt wurden,
die nicht wissen wohin im Regen und in der Kälte,
allein gelassen und getrennt von ihren Familien und Freunden.

Steh ihnen bei in ihrer Angst,
wenn sie nicht wissen, an wen sie sich wenden sollen.
Gib deiner Kirche Kraft, die Botschaft von der Versöhnung
aufrichtig und gewissenhaft allem Volk auszurichten.

Wir bitten auch für ein entschlossenes Handeln
der Vereinten Nationen,
damit sie handeln und vorbeugen,
aber auch Menschenleben schützen
wo immer sie es können.

Schließlich rufen wir dich an:
Rede den Verantwortlichen im Kongo,
in Politik, Verwaltung und Militär ins Gewissen,
damit sie endlich für das eintreten, wofür sie eingesetzt wurden:
Für Recht und Frieden und für Taten, die beides fördern,
damit die Menschen
sicher in ihren Häusern leben und ihre Felder bestellen können.



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