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Erdbeben Kolumbien

Letzte Aktualisierung: 12.08.2026
Das Erdbeben verursachte Schäden an Gebäuden und der Infrastruktur in der ganzen Stadt Pereira.

Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat Kolumbien erschüttert. Das Beben war in allen 32 Provinzhauptstädten zu spüren ‌und löste Evakuierungen aus. Es gab zahlreiche Verletzte und schwere Gebäudeschäden. Die Zahl der Toten steigt immer weiter. Die Diakonie Katastrophenhilfe ist vor Ort bietet psychosoziale Unterstützung für betroffenen Menschen an. 

Das schwere Erdbeben der Stärke 7,4 ereignete sich am Montag, dem 10. August 2026, um 07:34 Uhr und brachte zahlreiche Gebäude zum Einsturz. Das Erdbeben war in einem riesigen Gebiet zu spüren, das sich über Hunderte von Meilen im Westen Kolumbiens erstreckte. Cali, Kolumbiens drittgrößte Stadt, die etwa 200 km vom Epizentrum entfernt liegt, war am stärksten betroffen.

Nach aktuellen Angaben der kolumbianischen Behörden sind 254 Menschen ums Leben gekommen. Rund 2.600 Menschen erlitten teils schwere Verletzungen, und zwischen 3.000 und 4.100 Menschen gelten als vermisst. Die Zahl der obdachlos Gewordenen lässt sich im Moment noch nicht beziffern. Es handelt sich um das stärkste Beben dieses Jahrhunderts in dem Land, das weitreichende Verwüstungen angerichtet hat. Die kolumbianische Regierung hat den nationalen Notstand ausgerufen, und der erst kürzlich vereidigte Präsident Abelardo de la Espriella ordnete die Einrichtung eines Krisenstabs an. Dieser soll die Maßnahmen zur Bewältigung der Schäden und die Hilfe für Betroffene koordinieren.

Als Aufnahmeland für über 2,8 Millionen venezolanische Flüchtlinge sowie 7 Millionen kolumbianische Binnenvertriebene beherbergt Kolumbien eine der größten Flüchtlingsbevölkerungen weltweit. Das Erdbeben könnte die bestehenden Schutzrisiken für Menschen verschärfen, die sich ohnehin bereits in einer prekären Lage befinden.

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Das Erdbeben der Stärke 7,4 hat sich in der Gemeinde San José Del Palmaretwa ereignet. Damit lag das Epizentrum rund 250 Kilometer von der Hauptstadt Bogotá entfernt. Die kolumbianische Regierung hat den Notstand ausgerufen. Die Hilfe ist bereits angelaufen und es gibt zahlreiche internationale Hilfszusagen. Die Diakonie Katastrophenhilfe ist mit einem eigenen Büro in Kolumbien vertreten und unterstützt zusammen mit Partnerorganisationen die Menschen in den schweren Tagen. Durch die Unterstützung werden Lücken geschlossen, die bei den Hilfsmaßnahmen entstanden sind. Weitere, konkrete Hilfsmaßnahmen werden geprüft.

Unterstützen Sie uns jetzt mit einer Spende, um das Leid der Menschen vor Ort zu lindern.

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