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Hilfe für Angélica und ihre Familie in Catia La Mar

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Seit dem Erdbeben ist das Haus von Angélica Matos unbewohnbar. Ihre Existenzgrundlage wurde zerstört. Doch dank der Unterstützung der Diakonie Katastrophenhilfe hat sie zumindest sauberes Wasser.

Angélica vor ihrem Haus im Stadtteil La Lucha

Angélica Matos lebt mit ihrer Familie in La Lucha, einem Viertel der Hafenstadt Catia La Mar. Während der Corona-Pandemie eröffnete sie aus der Not heraus einen kleinen Lebensmittelladen, der ihrer Familie seitdem ein tägliches Einkommen sicherte. 

Doch das Erdbeben veränderte alles für Angélica. Dank beherzter Nachbarn konnten sie und ihre Familie gerettet werden. Aber eine erste technische Begutachtung stuft das Haus als unbewohnbar ein, so dass Angélica bei entfernten Verwandten Unterschlupf gesucht hat. Ihren Laden musste sie schließen.

Versorgung mit Wasser

Wie für viele andere vom Erdbeben betroffene Familien ist es auch für Angélica ein großes Problem, sich und ihre Angehörigen mit sauberem Trinkwasser zu versorgen. Die örtlichen Wasseraufbereitungsanlagen sind nicht in Betrieb, um die Qualität des verfügbaren Wassers zu verbessern. „Manchmal helfen mir Nachbarn, indem sie mir Essen geben, aber am schwersten fällt es mir, an sauberes Trinkwasser zu kommen“, sagt Angélica. „Meine Tochter und ich sammeln die kleinen Wasserflaschen, die uns die Leute geben, und tragen sie zu unserer Unterkunft.“

Daher markierte die Verteilung der Wasserfilter-Eimer durch die Partnerorganisationen der Diakonie Katastrophenhilfe einen entscheidenden Wendepunkt inmitten von Angélicas Krise. Wasser sicher aufzubewahren und selbst zu filtern, bedeutet für Angélica und ihre Familie, dass sie besser davor geschützt sind, sich mit lebensbedrohlichen Seuchen zu infizieren.

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