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Schutz und Unterstützung in Süd-Kivu und Maniema

Projektnummer

K-COD-2026-9007

Bezeichnung

Multi-sectoral protection and response for the most vulnerable populations exposed to and affected by humanitarian crises in the provinces of South Kivu and Maniema, Democratic Republic of the Congo

Thema

Psychosoziale Hilfe und Schutz

Träger

Diakonie Katastrophenhilfe - Bureau DR Congo

Kontinent

Afrika

Land

DR Kongo

Gesamtlaufzeit

15.05.2026 - 15.05.2027

Budget

1.666.666,67 Euro

Drittmittelgeber

Europäische Union (EU)

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Hintergrund
Die Demokratische Republik Kongo befindet sich in einer beispiellosen humanitären Krise, die vor allem den Osten des Landes betrifft. Anhaltende Kämpfe zwischen der kongolesischen Armee (FARDC) und bewaffneten Gruppen haben die Ernährungssicherheit sowie den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen massiv verschlechtert. Besonders betroffen sind die Provinzen Nord-Kivu, Süd-Kivu, Ituri, Tanganyika und Maniema. Bewaffnete Konflikte, Vertreibung, Epidemien, Umweltzerstörung, eine geringe landwirtschaftliche Produktion sowie die Abwertung der Landeswährung verschärfen Hunger und Armut. Seit der Offensive der M23-Rebellen Anfang 2025, bei der Goma und später Bukavu eingenommen wurden, hat sich die Lage drastisch verschlechtert. Tausende Menschen wurden getötet oder verletzt, Hunderttausende mussten fliehen. Die Schutzlage ist äußerst kritisch. Zu den häufigsten Risiken zählen sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt (Vergewaltigung, häusliche Gewalt, Zwangsheirat und sexuelle Ausbeutung), körperliche Gewalt, Entführungen, Angriffe auf Zivilpersonen, Zwangsarbeit sowie erhebliche Gefahren für Kinder.
 

Hilfsmaßnahmen
Das Projekt wird von einem Konsortium unter der Leitung der Diakonie Katastrophenhilfe durchgeführt. Dem Konsortium gehören die Diakonie Katastrophenhilfe, ihre lokalen Partner TPO und AFPDE sowie CAFOD und Caritas Kindu an. Ziel des Projekts ist es, die Lebensbedingungen der Menschen in den Provinzen Süd-Kivu und Maniema zu verbessern und sie dabei zu unterstützen, besser mit den Folgen von Konflikten, Naturkatastrophen und Gesundheitskrisen umzugehen.

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