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Hochwasserbewältigung in Punjab

Projektnummer

K-PAK-2025-4047

Bezeichnung

Aufbau widerstandsfähiger Gemeinden: Projekt zur Hochwasserbewältigung und Wiederherstellung der Lebensgrundlagen, Distrikt Multan – Punjab, Pakistan

Thema

Flut und Sturm | Hungerkrisen und Dürre | Katastrophenvorsorge

Träger

Rural Education and Economic Development Society (REEDS)

Kontinent

Asien

Land

Pakistan

Gesamtlaufzeit

15.11.2025 - 15.02.2027

Budget

525.000 Euro

Hintergrund: 
Pakistan gehört zu den Ländern, die am stärksten vom Klimawandel betroffen sind und ist mit immer häufigen auftretenden Überschwemmungen, Dürren und Hitzewellen konfrontiert. Die Monsunüberschwemmungen im Jahr 2025 verursachten erhebliche Schäden an Agrarflächen, Wohnhäusern, Schulen und der kommunalen Infrastruktur, insbesondere in den Provinzen Punjab und Sindh. 
Frauen und Männer spielen innerhalb der Zielgemeinden unterschiedliche, sich jedoch ergänzende Rollen. Frauen sind häufig für die Nahrungsmittelversorgung des Haushalts und die Versorgung des Kleinviehs zuständig, während Männer stärker in den Ackerbau und die Vermarktung auf externen Märkten eingebunden sind. Unter Berücksichtigung dieser Rollen bezieht das Projektkonzept beide Geschlechter ein, um die Wirkung zu maximieren. 

Hilfsmaßnahmen: 
Das Projekt unterstützt Familien, die von den verheerenden Monsunniederschlägen im Herbst 2025 betroffen waren, bei der Wiederherstellung ihrer Lebensgrundlagen. 300 Familien, die durch die Fluten alles verloren haben, erhalten Bargeldhilfen für Lebensmittel in Höhe von rund 105 Euro. 
412 Kleinbauern erhalten Weizensaatgut und Düngemittel, damit sie ihre Felder wieder bewirtschaften können. In Feldschulen können sie außerdem ihr Wissen erweitern, um von besseren Erträgen zu profitieren. 400 Familien werden zudem im Anlegen von Hausgärten geschult, mit denen sie ihre Ernährungssituation verbessern können. Sie erhalten dafür Gartenwerkzeuge und Gemüsesaatgut. Um die Ernährung der Menschen zu stärken, erhalten 600 Frauen Schulungen zur Tierhaltung und erhalten anschließend je zwei Ziegen, um eine kleine Viehzucht zu gründen. Um die Tiere gesund zu halten, werden in den Gemeinden Impfkampagnen durchgeführt. 
Eine weitere Projektkomponente dient der Katastrophenvorsorge: 20 Notfallteams werden geschult und ausgerüstet, zudem wird ein Katastrophenrisikomanagement mit lokalen Schulen eingerichtet. Die Bildungseinrichtungen erhalten Notfall-Kits und können bei künftigen Katastrophen als Notunterkunft dienen. Von den Projektaktivitäten profitieren insgesamt mehr als 9.700 Personen, darunter mehr als 5.500 Frauen. 

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